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Männer gehen nicht gerne zum Arzt

Trotz Beschwerden warten Männer oft mehrere Tage

02.07.2007

Eine besonders unter Männern verbreitete Strategie im Umgang mit einem gesundheitlichen Problem ist folgende: Abwarten und hoffen, dass es von selbst wieder besser wird. Nicht nur in Österreich zieren sich viele Herren, Vorsorge-Untersuchungen in Anspruch zu nehmen oder dem Arzt anlassbezogene Besuche abzustatten. Laut einer aktuellen Studie schieben auch in den USA viele Männer den Praxisbesuch so lange hinaus, bis sie sich "extrem krank" fühlen.

Das zeigt eine Online-Befragung der American Academy of Family Physicians (AAFP) unter mehr als 1.100 US-Bürgern. Die Männer mussten angeben, warum sie üblicherweise zum Arzt gehen und in welchen Situationen sie zögern, dies zu tun. 92 Prozent der Teilnehmer erklärten, nach dem Auftreten eines Gesundheitsproblems meist ein paar Tage mit dem Arztbesuch zu warten - um zu sehen, ob sich ihr Zustand vielleicht von selbst wieder bessert.

Beinahe ein Drittel der befragten Männer reizt diese Strategie sehr lange aus und wartet nach eigenen Angaben meist "so lange wie möglich" mit dem Besuch in der Ordination. "Ein großes Hindernis bei der Verbesserung der Männergesundheit sind die Männer selbst", bringt es AAFP-Präsident Rick Kellerman auf den Punkt. Vielen fehle schlichtweg das Bewusstsein für ihre Gesundheit. So hätten sich in der Umfrage 23 Prozent der Teilnehmer als "völlig gesund" bezeichnet und angegeben, keinen Arzt zu brauchen. Zwölf Prozent haben nach eigenen Aussagen einfach keine Zeit für den Arzt.

Quelle: Netd, Medicinenet

 

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