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Laufen ist gut gegen den Stress

Durch lockeres Laufen lassen sich Stresshormone aktiv abbauen

29.06.2009


Der Mensch braucht ein gewisses Maß an Bewegung. Heutzutage wird aber ein Großteil des Tages sitzend verbracht. Folgen der Inaktivität sind ein verminderter Energieverbrauch, sowie eine Unterforderung verschiedener Körpersysteme wie des Bewegungsapparats, Herzkreislauf-Systems, Hormonsystems und Immunsystems, was letztendlich in einer Erkrankung münden kann. Ein moderates Lauftraining wirkt der Inaktivität entgegen und bringt einen Benefit für unterschiedliche Bereiche.

Die Ärztin und Buchautorin Stefanie Mollnhauer betreut in ihrer Praxis Patienten und Sportler jeden Alters, vom übergewichtigen Diabetiker, der mit dem Laufen beginnen möchte, über den wettkampfambitionierten Hobbysportler bis zum erfolgreichen Olympioniken. "Die Vielseitigkeit und Wirksamkeit des "Medikaments Bewegung" beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue", so die Ärztin.

Stressabbau

Stresshormone bewirken unter Belastung einen Anstieg von Herzfrequenz und Blutdruck und lassen das Herz kräftiger schlagen. Sie machen also leistungsfähig! Allerdings sollte der Körper nicht den ganzen Tag unter "Dauerstrom" stehen: Hetze am Morgen, Ärger bei der Arbeit, Sorgen in der Familie, abends erst frustriert aufs Sofa, dann ins Bett gefallen. Stresshormonlevel oben - Bewegungslevel unten! Durch einen lockeren Lauf lassen sich Stresshormone aktiv abbauen."Man fühlt sich wie neu geboren" - gestehen sogar vormals vehemente Laufgegner.

Blutdruck- und Fettstoffwechselregulation

Ein hoher Blutdruck kommt in unseren Breiten auffallend oft bei Personen mit Bewegungsmangel vor. Gefäßverengungen durch Fett- und Cholesterinablagerungen, sowie eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems scheinen begünstigend zu wirken: Übermäßiger Stress und falsche Ernährung stellt viele Gefäße eng - der Blutdruck steigt! "Lockeres, regelmäßiges Laufen wirkt nicht nur diesen Mechanismen entgegen, sondern senkt auch den Bluthochdruck aktiv." Zur Freude der Ärztin können Blutdruck-Medikamente teilweise komplett abgesetzt werden.

Mehr Energie durch aktiven Säureabbau

Durch Stress, Hektik, körperliche und seelische Belastungen wird im Körper vermehrt Säure gebildet. Man wird buchstäblich "sauer". Bei einer anhaltenden Übersäuerung kann es zu Ablagerungen überschüssiger Säure im Körper kommen. Das Gewebe wird nicht mehr optimal versorgt, Zellen können Nährstoffe verlieren. Man fühlt sich müde und ausgelaugt.

Wird der Körper durch einen Überschuss an Säure belastet, wirkt die Zufuhr basischer Mineralstoffe und Spurenelemente ausgleichend. Ärzte raten vor allem auch viel zu trinken - optimal sind mindestens 2 Liter am Tag, bevorzugt Wasser, Tee, Saft gespritzt. Dadurch wird auch überschüssige Säure über die Nieren ausgeschwemmt.

Quelle: pts

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