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Längere und unregelmäßige Arbeitszeit macht krank

Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Stress-Symptome nehmen zu

06.05.2009


Je länger die Arbeitswoche dauert, desto größer ist das Risiko für gesundheitliche Beschwerden. Das berichten Wissenschaftler der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Sie überprüften zwei deutsche und zwei europaweite Studien im Hinblick auf Daten zur Arbeitszeit, zur wahrgenommenen Belastung am Arbeitsplatz und zur gesundheitlichen Beeinträchtigung. Bei den Daten der insgesamt über 50.000 Befragten wurde ein direkter Zusammenhang zwischen den geleisteten Arbeitsstunden und Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden sichtbar. Je länger die wöchentliche Arbeitszeit, desto eher traten die Beschwerden auf.

Schlafstörungen führen die Liste der Beschwerden an, die eindeutig auf die Länge der Arbeitszeit zurückgeführt werden können. Beträgt der Anteil der Befragten, die bei einer halben Anstellung oder weniger schlecht schlafen, nur etwa zehn Prozent, verdoppelt er sich bei Arbeiten im Vollzeitbereich. Unter Menschen mit deutlich überlangen Arbeitszeiten von mehr als 60 Wochenstunden ist sogar jeder Vierte von Schlafbeschwerden betroffen. Ähnliche Relationen zeigen sich bei Rückenschmerzen und bei Herzproblemen sowie bei Magenbeschwerden, Verletzungen, Muskelschmerzen und psychovegetativen Beeinträchtigungen wie hohe Angespanntheit, Nervosität, Stress und Erschöpfung. Ausnahmen bilden Beschwerden wie Husten, Erkältung oder Allergien, die erwartungsgemäß wenig von der Arbeitsdauer abhängen.

Als weitere Faktoren, die zu häufigeren Beschwerden führen können, nennt die Studie Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten, schlechte Planbarkeit oder Arbeit an Abenden oder am Wochenende. Die heute zum Schlagwort gewordene Flexibilität am Arbeitsplatz brauche bestimmte Voraussetzungen, um langfristig keine gesundheitliche Gefahr darzustellen, meinen die Studienautoren. "Beeinträchtigungen sind besonders dann möglich, wenn der Arbeitgeber die Arbeitszeit sehr kurzfristig einfordert und somit im Voraus kaum Planung ermöglicht. Kann der Arbeitnehmer hingegen bis zu einem gewissen Grad selbst gestalten und arbeitet er oder sie in einer bestimmten Regelmäßigkeit, werden dadurch gesundheitliche Risiken eingegrenzt", so die Psychologin.

Quelle: pte

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