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Wenn das Zick-Zack-Wetter den Kreislauf belastet

Infos und Tipps von Professor Hademar Bankhofer

An einem Tag herrscht glühende Hitze mit über 30 Grad Celsius, am nächsten Tag stürzen die Temperaturen – verbunden mit Regen – auf 20 und weniger Grad. Die meisten Menschen reagieren mit Kreislaufproblemen auf das wechselhafte Wetter. Schon morgens leiden viele unter Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Migräne und lähmender Müdigkeit.

Wenn der Kreislauf kippt

  • Wenig und leichtes Essen, keine fetten oder blähenden Speisen. Legen Sie Tage mit frischem Obst und rohem Gemüse ein.

  • Reduzieren Sie das Rauchen oder hören Sie am besten ganz damit auf.

  • Trinken Sie gar keinen Alkohol oder frühestens nach Sonnenuntergang.

  • Trinken Sie täglich 2 – 3 Liter Flüssigkeit. Ideal für den Kreislauf: nicht zu kaltes Mineralwasser mit Zitrone, lauwarmer Hagebutten-, Melissen- oder Kümmeltee.

  • Zur Stärkung des Kreislaufs bei Wetterschwankungen hat sich das Kneipp’sche Wassertreten bewährt: Steigen Sie morgens direkt nach dem Aufstehen in kaltem Wasser (20 Zentimeter hoch) in der Bade- oder Duschwanne im Storchenschritt 1 – 2 Minuten umher.

  • Oder nehmen Sie ein lauwarmes Fußbad in einem Eimer: Lösen Sie in dem Wasser eine Handvoll Kochsalz oder medizinisches Salz aus dem Toten Meer (Apotheke) auf.

  • Wann immer Sie Zeit und Gelegenheit haben: Lagern Sie die Beine hoch.

Eine wunderbare Hilfe gegen Kreislaufbeschwerden durch das Zick-Zack-Wetter ist ein Armbad: Lassen Sie kaltes Wasser ins Waschbecken laufen. Tauchen Sie beide Arme bis zur Oberarm-Mitte ein. Bewegen Sie die Arme nun ein wenig hin und her. Nach 20 Sekunden die Arme herausnehmen, das Wasser abstreifen und abtrocknen.
Lassen Sie 1 – 2 Minuten lang kaltes Leitungswasser über den Puls beider Hände fließen.

Bewegen Sie sich so oft es geht an der frischen Luft. Ausgedehnte Spaziergänge in freier Natur sind ideal. Wichtig dabei: Übertreiben Sie es an den heißen Tagen nicht. Anstrengende Sportarten sind abzulehnen. An den kühlen Tagen ist Bewegung ganz besonders wichtig.

All diese Maßnahmen können ergriffen werden, wenn man sich auf Grund des Berg- und Tal-Wetters müde, abgeschlagen und leistungsgebremst fühlt oder wenn leichter Schwindel auftritt. Bei ausgeprägteren Symptomen sollte unbedingt der Arzt informiert werden.

Weitere Tipps und Infos zur richtigen Ernährung bei starken Wetterschwankungen, Übungen für den Kreislauf sowie Maßnahmen bei zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck finden Sie auf der folgenden Seite ...

Nutzungshinweis:

Der Inhalt dieser Seite wurde verfasst von Prof. Hademar Bankhofer .

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