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Kranke Menschen leiden bei Hitze doppelt

Medikamente beeinflussen den Wärmeausgleich im Körper

01.08.2006

Die Temperaturen sind nur wenig gefallen, die Ozonwerte im Höchstbereich. Bei diesen Werten sollten Anstrengungen im Freien vermieden werden.

Die Hitze kann vor allem älteren Menschen zu schaffen machen. Bei ihnen funktioniert die Thermoregulation nicht mehr so gut wie bei jüngeren. Gefährdet sind aber auch Übergewichtige, Untrainierte sowie Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hormonstörungen oder psychischen Krankheiten, Störungen der Schweißsekretion oder Krebs.

"Dazu komme, dass manche Medikamente den Wärmeausgleich im Körper beeinflussen können", erklärt der Tropenmediziner Dr. Bernd Zieger. Schilddrüsen-Hormonpräparate, Amphetamine und trizyklische Antidepressiva erhöhen die körpereigene Wärmeproduktion, Haloperidol vermindert das Durstgefühl, Antihistaminika, Anticholinergika und Phenothiazine reduzieren das Schwitzen.

Quelle: gl, ärztezeitung

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