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Mediziner warnt vor Kontaktlinsen aus dem Internet

Ohne regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt kann es zu irreversiblen Schäden am Auge kommen

24.11.2006

Rund ein Fünftel der Kontaktlinsen werden derzeit über Internet oder Versandhandel bezogen. Lt. Statistik verursachen Sie aber rund zwei Drittel aller schweren Komplikationen.

Immer mehr Menschen verzichten gerne auf die lästige Brille und greifen zu den kleinen, durchsichtigen Blättchen, die direkt im Auge platziert werden. Die Forschung in den letzten Jahren hat diese Form der Sehkorrektur sicher und verträglich gemacht. Die heute verwendeten Materialien ermöglichen inzwischen eine weitaus längere Tragezeit und größeren Komfort.

Gerade das bedeutet, dass viele Menschen leichtsinnig werden und den Warnungen von Augenärzten kein Gehör schenken. Kontaktlinsen sind Fremdkörper, die auf der Hornhautoberfläche schwimmen, manchmal aber auch reiben und so die oberflächlichste Zellschicht des Auges verletzen können, bis hin zu schwersten Komplikationen.

Die ideale Betreuung von Kontaktlinsenträgern ist gegeben, wenn die Kontaktlinsen durch einen entsprechend geschulten Augenarzt angepasst und kontrolliert werden. Das entbindet jedoch den Fehlsichtigen nicht davon, sich 1-2 mal pro Jahr kontrollieren zu lassen.

Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm befragt zu seiner Meinung über die Alternative einer Laseroperationen: "Jede Methode hat Vor- und Nachteile und nach eingehender Untersuchung und Aufklärung kann ein Vorschlag für die bestmögliche Korrektur der Fehlsichtigkeit von der Brille bis zur Operation gemacht werden. Beste Voraussetzungen bietet in einem solchen Fall eine Ordination, die sämtliche Korrekturmethoden anbietet."

Quelle: ZIRM Privatklinik

 

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