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Kommunikation im Bett sorgt für ruhigen Schlaf

Teilen des Bettes ist eine komplizierte Angelegenheit

01.09.2006

Sich ein Bett partnerschaftlich zu teilen ist in der Regel eine schöne, vertraute und bequeme Angelegenheit. Es kann aber auch Probleme zwischen den Bettnachbarn aufwerfen, etwa wenn störende Schnarchgeräusche, das gegenseitige Stibitzen der Decke oder nächtliches Treten ins Spiel kommen. Der amerikanische Sozialwissenschafter Paul Rosenblatt hat das Phänomen zuletzt unter die Forscherlupe genommen und 42 Pärchen dazu befragt. Seine Bilanz: "Das Teilen des Bettes ist eine komplizierte und oftmals herausfordernde Angelegenheit."

Die Untersuchung zeigt allerdings, dass das Bett für viele ein wichtiger Ort der partnerschaftlichen Kommunikation ist: Im Leben zahlreicher Pärchen sei das abendliche Gespräch vor dem Einschlafen oft gar das längste gemeinsameGespräch des Tages, berichtet Rosenblatt. Viele der befragten Personen gaben weiters an, dass das Teilen des Bettes für sie deshalb so wichtig sei, weil damit Intimität ermöglicht werde und das Gefühl der Vertrautheit entstehe.

Bevor sie einschlafen, tauschen viele Menschen noch wichtige Informationen über das momentane gegenseitige Befinden aus. Außerdem, so Rosenblatt, werden nicht wenige wichtige Entscheidungen unmittelbar vor dem Einschlafen gemeinsam gefällt und Wege aus etwaigen Krisen erarbeitet. "Wenn Pärchen diese gemeinsame Zeit nicht haben, dann haben sie ein Problem", betont der Forscher die Wichtigkeit des partnerschaftlichenBettgeflüsters.

Quelle: eurekalert

 

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