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Körperliche und geistige Fitness im Alltag

Gezielte Entspannungsphasen sind den meisten Menschen sehr wichtig

18.11.2008

Bei 80 Prozent der Menschen genießt Gesundheit einen hohen Stellenwert im Leben. Das zeigt "Health Styles", die exklusive Trendstudie des Frauen- und Gesundheitsmagazins HEALTHY LIVING (Ausgabe 12/08), für die über 1000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden. Für die Mehrheit (58 %) ist Gesundheit sogar ein Thema im Alltag und nicht erst wenn der Körper Signale sendet. Dabei interessieren sich die Befragten für geistige Fitness (86 %), seelisches Wohlbefinden (82 %), körperliche Gesundheit (75 %) und gesunde Ernährung (70 %).

Körperliches und seelisches Wohlbefinden sind eng mit Entspannung und Erholung verbunden. Durchschnittlich sieben Stunden pro Woche werden zur gezielten Entspannung genutzt. Für 23 Prozent der Befragten bedeutet das relaxen, z.B. auf dem Sofa. Auch Meditation (19 %) und Sport (17 %) liegen auf den vorderen Rängen, eng gefolgt von der Nutzung von Medienangeboten wie Fernsehen, Musik oder Computer (16 %). Nur neun Prozent entspannen sich bei Kaffeeklatsch oder Treffen mit Freunden - also wenn sie "gesellschaftlich aktiv" sind. Lediglich sechs Prozent machen Wellness zur Entspannung. Kreativität (Musizieren, Basteln usw.) ist nur für zwei Prozent der Befragten ein Mittel zur Entspannung.

Nicht nur der gezielten Entspannung widmen die Menschen einen Großteil ihrer Freizeit - auch Sport steht hoch im Kurs. Drei Viertel (78 %) bevorzugen dabei Ausdauersport. Die beliebtesten Ausdauersportarten sind: Laufen (36 %), Radfahren (35 %), Schwimmen (17 %), Nordic Walking (14 %) und Fitnesskurse (7 %).

Ist der Körper erst trainiert, soll auch die geistige Beweglichkeit nicht zur kurz kommen. Knapp die Hälfte der Befragten (48 %), die sich geistig fit halten, nutzt Medien zu diesem Zweck. 38 Prozent üben mit Gedächtnistraining und rund ein Fünftel (19 %) betrachten ihren Job als Training für die grauen Zellen. Immerhin 14 Prozent bilden sich gezielt weiter. 12 Prozent der repräsentativ Befragten halten sich mit Spielen wie Schach fit und sieben Prozent führen Gespräche und Diskussionen oder Schreiben für die geistige Beweglichkeit. Rund elf Stunden pro Woche werden hierfür durchschnittlich investiert.

Gesundes Essen gleich Müsli, trockenes Vollkornbrot und schrumpelige Äpfel? Weit gefehlt. Sieben von zehn Frauen achten darauf sich, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, bei den Männern hingegen sind es knapp über die Hälfte (51 %) der Befragten. Gesunde Produkte sollen vor allem aus der Region stammen (65 %) und von anerkannter Stelle zertifiziert sein (ebenfalls 65 %). Knapp dahinter liegen ökologisch/ biologisch angebaute Produkte (63 %). Für ein Drittel ist es wichtig, ob gesunde Produkte von einer bekannten Marke stammen (29 %).

Und woher bekommen gesundheitsbewusste Menschen ihre Informationen zu Ernährung und Entspannung? Mit 71 Prozent liegen die Zeitschriften an erster Stelle. Über zwei Drittel informieren sich durch Fernsehen (68 %). Auch Familie, Freunde und Kollegen dienen als Ratgeber (65 %). Weitere Informationsquellen sind Bücher und das Internet (56 und 54 %). Bei Ärzten sucht nur knapp die Hälfte der Befragten (48 %) professionellen Rat zu Themen rund um die Gesundheit. Bei Apothekern informieren sich 43 Prozent, bei Krankenkassen 28 Prozent.

Quelle: news aktuell

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