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Knochenmark-Spende kann Leben retten

50.000 Spender im österreichischen Stammzellen-Register vorgemerkt

Ein zweifaches Jubiläum feiert das Österreichische Stammzell-Register im November 2004: seinen 15. Geburtstag und den 50.000sten österreichischen Spender. "Knochenmarkspender sind Lebensretter. Völlig unentgeltlich und anonym geben diese Menschen einem Patienten mit Leukämie die Chance zu überleben. Auf dem Gebiet der Transplantation von Blut-Stammzellen liegt Österreich im internationalen Spitzenfeld und kann sich mit den großen internationalen Transplantationszentren messen." erklärt Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat. Mit mehr als 50.000 Spendern liegt das österreichische Stammzell-Register in Europa an siebter Stelle.

Die Transplantation von Stammzellen, Zellen die für die Blutbildung und das Immunsystem zuständig sind, ist seit 1968 möglich. Inzwischen werden weltweit jährlich etwa 10.000 Stammzelltransplantationen durchgeführt, die in vielen Fällen zur Heilung von lebensbedrohlichen Erkrankungen führen. Geheilt werden können neben Leukämie angeborene oder erworbene Störungen des blutbildenden Systems, angeborene Störungen des Immunsystems und einige Stoffwechselstörungen.

Um einen passenden Spender schnell und effizient identifizieren zu können, hat jedes Land sein eigenes Knochenmark- und Stammzellenregister (Hub), das über ein internationales Computernetzwerk mit anderen Registern verbunden ist. Das nationale Hub, das Österreichische Stammzell-Register, ist für die Spenderanfragen vom In- und Ausland, für die internationale Spendersuche sowie für die Koordinationsaktivitäten von Spender-, Entnahme- und Transplantationszentren verantwortlich. "Mittlerweile haben wir über 600 Patienten durch die Bereitstellung eines Stammzell-Spenders aus der ganzen Welt eine Chance zum Überleben gegeben", sagte Agathe Rosenmayr, ärztliche Leiterin des Österreichischen Stammzell-Registers.

International sind 9,5 Mio. Spender registriert. "Durch diese große Anzahl an Spendern ist die Chance jedes einzelnen Patienten, einen passenden Spender zu finden, auf etwa 80-85 Prozent gestiegen. Jetzt ist es bereits möglich, innerhalb von zwei bis drei Monaten einen passenden Spender bereitzustellen", so Rosenmayr.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Knochenmarkspende.at ...

Quelle: pte




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