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Kaugummi kauen hat viele positive Effekte

Zahlreiche gute Gründe, sich den Kau-Spaß nicht vermiesen zu lassen

21.08.2009


Es ist fast 120 Jahre alt und fast ebenso lange hat es ein Imageproblem: Je nach Standpunkt gilt Kaugummi kauen als lässig, respektlos oder Zeichen für Nervosität. Jetzt aber ist eindeutig belegt, dass es positive Wirkungen auf Körper und Seele des Menschen hat, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING (Ausgabe 08/2009).

So können Jugendliche ihrer entnervten Umwelt, die ihre "Kauerei" kritisiert, ab sofort mit gutem Grund entgegnen: "Macht euch mal locker!" Denn tatsächlich zeigen aktuelle Studien, dass Kaugummi bei allgemeiner Verspannung schnell hilft. Durch die fortdauernde Kaubewegung werden Nacken- und Kiefermuskeln gelockert. Das kann dazu beitragen, Spannungskopfschmerzen zu lösen. Zudem beruhigt das Kauen und baut Stress ab.

Auch Lehrer, die ihren Schülern "Kaugummi raus!" befehlen, stehen argumentativ auf dünnem Eis. Denn das Kauen steigert belegbar die Hirnleistung und Konzentrationsfähigkeit. So haben britische Wissenschaftler herausgefunden, dass sich beim Mahlen der Kiefer die Herzfrequenz und damit auch die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr des Gehirns erhöht - und dies ermöglicht bessere Denkleistungen.

Ernährungsberater täten ebenfalls gut daran, Kaugummi auf ihre Diätpläne zu setzen: Das Kauen regt die Stoffwechselproduktion an und lässt so Fetteinlagerungen leichter schmelzen. Obendrein haben es Abnehmwillige leichter, wenn sie ab und zu zum Kaugummi greifen, statt ganz auf Süßes zu verzichten: Es hat wenig Kalorien und vertreibt den Heißhunger.

Dirk Kropp, Sprecher der zahnärztlichen Initiative "ProDente", rät in HEALTHY LIVING zu zuckerfreien Produkten, die den Zuckeraustauschstoff Xylit enthalten: "Er hemmt nachweislich die Kariesbildung. Da Xylit eine abführende Wirkung hat, sollte man nicht übertreiben. Aber zwei bis drei Kaugummis am Tag sind als Ergänzung zur Zahnpflege völlig in Ordnung."

Quelle: news aktuell

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