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Internet Apotheke

Versand rezeptfreier Medikamente mit Zulassung in Österreich erlaubt

Jetzt ist es fix: der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Donnerstag entschieden, dass Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedsstaat zugelassen und nicht rezeptpflichtig sind, über das Internet und über den Versandhandel verkauft werden dürfen. Die einzelnen Mitgliedsstaaten dürfen lediglich den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten verbieten.

Dem Urteil war eine Klage des deutschen Apothekerverbandes gegen die holländische Internet-Apotheke DocMorris vorausgegangen. Doc Morris hatte via Internet sowohl verschreibungspflichtige (nach Vorlage eines Rezeptes) als auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente hauptsächlich an Kunden in Deutschland und den Niederlanden verkauft.

In ihrer Urteilsbegründung argumentierten die EU-Richter, dass der grenzüberschreitende Handel mit zugelassenen Medikamenten nur so weit eingeschränkt werden darf, wie dies für einen wirksamen Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen notwendig ist. Daher sei ein Verbot für Arzneimittel, für die keine ärztliche Verschreibung notwendig ist, nicht gerechtfertigt. Der Kauf über das Internet könnte in diesem Bereich eventuell sogar Vorteile bieten, wie etwa die Möglichkeit, von zu Hause aus in Ruhe Fragen an die Apotheker zu richten, merkten die Richter an.

Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten ist die Sachlage hingegen anders. Hier wäre nach der Ausgabe der Medikamente über das Internet bzw. den Versandhandel keine weitere Kontrolle mehr möglich und dadurch ein hohes Risiko von Missbrauch und Fehlern gegeben.

Die Österreichische Apothekerkammer sieht die heimische Gesetzeslage durch die Entscheidung der EU-Richter bestätigt. Ausländische Anbietern dürfen künftig lediglich jene rezeptfreien Arzneimittel an österreichische Kunden versenden, die in Österreich zugelassen sein. Das bedeutet konkret: ein in Deutschland oder in einem anderen EU-Land zugelassenes Medikament kann nicht nach Österreich versandt werden auch wenn es hier ein gleichnamiges Produkt gibt - es muss sich um das "Original" mit österreichischer Zulassungsnummer handeln.

Quelle: apa / pte


Mehr über mögliche Gefahren und Risiken der Bestellung von Medikamenten über das Internet lesen Sie auf der folgenden Seite.




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