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Inkontinenz : Blasenschwäche ist kein Schicksal

Start der Initiative "Blase inForm"

Blasenschwäche gehört heute immer noch zu den Volkskrankheiten, von denen zwar viele betroffen sind, über die man allerdings kaum spricht: Etwa jede 4. Frau und jeder 10. Mann in Österreich leidet im Laufe des Lebens an so genannter Harninkontinenz. Von den rund 800.000 betroffenen Österreicherinnen und Österreichern ertragen 2 von 3 ihr Leiden still und unbehandelt. Aus mangelnder Information und meist auch aus Scham gehen nur wenige zum Arzt und holen sich medizinische Hilfe.

Man(n) / Frau kann etwas gegen Blasenschwäche tun

Dabei kann man gegen Blasenschwäche in den meisten Fällen etwas tun: Ist die Ursache der Harninkontinenz gemeinsam mit dem Arzt abgeklärt, ist sie in sehr vielen Fällen gut behandelbar. So kann Blasenschwäche durch Beckenboden- und Blasentraining wesentlich gemildert bzw. überhaupt vorgebeugt werden. Eine Kombination aus Training und medikamentöser Behandlung führt bei rund 25 % der Patienten zu vollständiger Heilung und bei 50 % zu einer deutlichen Verbesserung der Krankheit.

Um die Krankheit aus der Verschwiegenheit zu holen und auf die viel versprechenden Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen, startet die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) die Informations- und Aufklärungsinitiative "Blase inForm", die Betroffene und deren Angehörige mit einer zentralen Botschaft anspricht: Eine schwache Blase ist kein Schicksal, sondern man(n)/frau kann etwas dagegen tun!

Im Rahmen der Initiative sind eine Reihe von Aktivitäten geplant: Am neuen Beratungstelefon "Blase inForm" beraten unter der Nummer 0810/100 455 abwechselnd Expertinnen und Experten der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich sowie ausgebildete Kontinenz- und Stomaberaterinnen anonym und zum Ortstarif in allen Fragen der Inkontinenz. 

Neben individueller Beratung erhalten alle, die unsicher darüber sind, ob sie selbst von Inkontinenz betroffen sind, am neuen Beratungstelefon auch einen Selbsttest, der eine erste Orientierung ermöglichen und Entscheidungshilfe für den Arztbesuch sein soll.

Zur Initiative hat die MKÖ weiters eine Expertenliste zusammengestellt, die einen kompakten Überblick über alle Beratungsstellen bei Harn- und Stuhlinkontinenz, Krankenhaus-Ambulanzen und spezialisierte Fachärzte gibt. Weiters startet eine österreichweite Veranstaltungsreihe für Patienten, Angehörige und Pflegende, bei der in kleinem Rahmen über Hilfs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz informiert wird. Parallel dazu wird auch die Homepage der MKÖ weiter ausgebaut.

Quelle: MKÖ

Ausführliche Informationen zum Themenbereich Inkontinenz / Blasenschwäche finden Sie auch auf den folgenden Seiten ....
 

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