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Influenza : Die Grippewelle hat Österreich erreicht

Vor allem Kinder und ältere Menschen sind gefährdet

3.2.2005

Laut Univ.-Prof. Dr. Franz X. Heinz, Leiter des Virologischen Instituts der Medizinischen Universität Wien, ist das Influenzavirus nun auch in Österreich eindeutig identifiziert worden. Rund 15.700 Krankenstandsmeldungen allein in Wien bestätigen den Beginn der Grippewelle in Österreich.

Die Gefahren der Influenza

Influenza ist eine schwerwiegende Atemwegserkrankung und eine der am meisten unterschätzten Infektionskrankheiten. Die hoch ansteckenden Influenzaviren werden durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) übertragen und dringen über Nase, Mund und Augen in den Körper ein. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Infektion vermehren und verbreiten sich die Viren im gesamten Körper und es entwickeln sich die ersten Grippesymptome.

Auswirkungen der Influenza

Etwa jeder zehnte Europäer erkrankt pro Jahr an Influenza. In Nordamerika, Europa und Japan sind jährlich 100 Millionen Menschen von der Grippe betroffen. In Österreich erkranken rund 800.000 Menschen jährlich an "echter Grippe", etwa 2.500 Menschen sterben an den Folgen einer Influenzaerkrankung. Das Influenzavirus tritt im Winter auf und verbreitet sich regional in der Zeit von Oktober bis April meist 8-12 Wochen lang. Weltweite Epidemien, so genannte Pandemien, kommen alle 10 bis 40 Jahre vor, zuletzt 1968 die Hongkong-Grippe.

Die Symptome der echten Grippe

Um eine echte Grippe von banalen grippalen Infekten, also Erkältungskrankheiten und fiebrigen Atemwegsinfektionen, die nicht durch Influenzaviren hervorgerufen werden, unterscheiden zu können, muss man die Symptome der Influenza kennen. Im Gegensatz zum grippalen Infekt, der langsam beginnt und nicht so schwer verläuft, treten die Symptome der Influenza ganz plötzlich und innerhalb von wenigen Stunden auf. Meist beginnt die Grippe mit starken Gelenks- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Frösteln bis hin zu schwerem Schüttelfrost, Schweißausbrüchen und Fieber. Unmittelbar danach folgen dann Atemwegsbeschwerden, Husten und Halsschmerzen. In der Regel dauert eine Influenzaerkrankung ein bis zwei Wochen, wobei fünf bis sechs Tage zumeist im Bett zugebracht werden müssen.

Im folgenden Grippe-Check sehen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen der echten Influenza und einem Grippalen Infekt:


Influenza
Grippaler Infekt
Beginn der Erkrankung
Plötzlicher Krankheitsbeginn, rasche Verschlechterung, Influenza auch bei anderen Menschen in der Region aufgetreten
Langsam, allmähliche Verschlechterung
Krankheitszeichen
betrifft den ganzen Körper
lokal (Atemwege)
Fieber
hoch bis 41 GradC, Frösteln, Schweißausbrüche
leichte Temperatur
Symptome
Muskel- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Husten, Abgeschlagenheit
Verstopfte oder laufende Nase
Komplikationen
Schwere Komplikationen möglich
selten


Als Komplikationen und Folgeerkrankungen bei Influenza können auftreten: Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung und Gehirnhautentzündung. Bei Patienten, die bereits Gesundheitsprobleme haben, kann die Influenza sogar zum Tod führen. Kinder und alte Menschen sind besonders gefährdet.


Grippe-Medikament

Eine wirksame Möglichkeit, den Influenzaviren schnell und effektiv zu begegnen, ist das Grippe-Medikament Tamiflu(R), das sich als wirkungsvoll zur Behandlung und Vorbeugung der "echten Grippe" (Influenza) erwiesen hat. Tamiflu(R) ist in Kapselform erhältlich und wird oral eingenommen. Für Kinder gibt es eine Suspension mit Tutti-Frutti Geschmack, die Kindern (und Eltern!) die Medikamenteneinnahme erleichtert.

Der Wirkstoff bietet bei Ausbruch der Grippe sofortigen Schutz. Innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome eingenommen, werden Krankheitsintensität und -dauer drastisch reduziert. Darüber hinaus wird auch das Risiko von gefährlichen Folgeerkrankungen der Grippe wie Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung um bis zu 75% verringert.

Für Tamiflu(R) sind keine klinisch relevanten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Auch Grippe-Geimpfte können im Erkrankungsfall mit dem Medikament behandelt werden. Gemäß dem neuen Heilmittelverzeichnis ist eine Abgabe von Tamiflu(R) auf Kassenkosten, nachdem die Grippewelle vom Virologischen Institut der Medizinischen Universität Wien diagnostiziert und verlautbart wurde, für hoch fiebernde Patienten innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der klinischen Symptome möglich.

Quelle: Roche Austria

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