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Influenza-Impfung : Jetzt Impfstoff verbilligt

Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sollten sich impfen lassen.


28.09.2009

Wenn im Oktober die Tage kürzer werden und die Temperaturen im Freien empfindlich sinken, dann beginnt in Österreich die alljährliche Influenza-Saison. Innerhalb der Wintermonate bis März erkranken im Durchschnitt 400.000 Menschen an der "echten" Grippe. Diese ist eine besonders aggressive Infektionskrankheit und wird überwiegend durch Tröpfchen oder Hautkontakt übertragen. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Tagen setzt hohes Fieber ein, meist über 39 Grad. Zum allgemeinen Krankheitsbild der Influenza gehören Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, Halsentzündung und Kreislaufschwäche.

Um die Impfrate zu heben und die Epidemie klein zu halten, starten die Apotheken in Österreich wieder eine Influenza-Kampagne: Drei Monate lang - von 1. Oktober bis 31. Dezember 2009 - geben die Apotheken den Influenza-Impfstoff für Erwachsene um 4 Euro billiger, den Influenza-Impfstoff für Kinder um 2 Euro billiger ab. "In Abstimmung mit der Industrie senken die Apotheken die Preise, damit sich mehr Menschen als bisher impfen lassen", betont Mag. pharm. Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Die vergünstigten Impfstoffpreise für Erwachsene liegen je nach Hersteller nun zwischen 14,35 Euro und 18,95 Euro. Der Kinder-Impfstoff kostet verbilligt 11,95 Euro. Die neuen Preise entsprechen einer Senkung von rund 20 Prozent gegenüber den regulären Preisen.

Gesundheitsminister Alois Stöger ruft vor allem Risikogruppen zur Impfung gegen die saisonale Grippe auf: "Insbesondere für ältere Menschen und chronisch Kranke wird von Experten eine Immunisierung durch die Impfung empfohlen. Dieser Empfehlung schließe ich mich an", so Stöger.

Im Vorjahr haben sich weniger als 1 Million Österreicher impfen lassen. Damit zählen die Österreicher zu den "Impfmuffeln" in Sachen Grippe. Nur 12 Prozent der Bevölkerung waren gegen die Influenza geschützt. Dabei könnte eine Immunisierung bei chronisch Kranken die Todesrate deutlich verringern. Die Europäische Kommission und die Weltgesundheitsorganisation WHO betonen, dass die Grippeimpfung als effektivste und kostengünstigste Maßnahme gegen die Influenza breiter eingesetzt werden muss. Ziel ist es, bei älteren Menschen und Risikogruppen wie chronisch Kranken und immunschwachen Personen die Durchimpfungsrate bis spätestens 2015 auf 75 Prozent zu erhöhen.

Da sich die Zusammensetzung der Grippe-Virenstämme laufend verändert, werden auch heuer neue, den veränderten Viren angepasste Impfstoffe angeboten. Alle Grippeimpfstoffe sind sehr gut verträglich.

Quelle: Apothekerkammer

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