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IN-Nummer als Notrufnummer im Handy speichern

Rotes Kreuz propagiert die "IN"-Nummer

11.05.2007

Die Idee, auf seinem Mobiltelefon Notfallnummern zu speichern und mit "IN" ("Im Notfall", auf Englisch als "IN case of emergency") zu kennzeichnen, kommt aus Großbritannien. Tritt ein Notfall ein, wissen die Rettungskräfte normalerweise nicht, welchen der gespeicherten Kontakte am Handy des Betroffenen sie anrufen sollen. Durch die Speicherung einer IN-Nummer, kann diese Person rasch gefunden und kontaktiert werden.

Das Rote Kreuz sieht darin eine wichtige Entwicklung in diesem Bereich, denn "IN" zielt darauf ab, Angehörige leichter zu finden, die informiert werden sollen. Die Information nutzen können diejenige, deren Aufgabe es ist, die Angehörigen von Erkrankten oder verletzten Personen zu informieren - Polizei und/oder Krankenhaus.

Das Rote Kreuz empfiehlt folgenden Zielgruppen, eine oder mehrere "IN-Nummern" im Handy zu speichern:

  • Kinder und Jugendliche

  • Besucher von Großveranstaltungen

  • Reisende ins Ausland bzw. aus dem Ausland

  • Alleinstehende, ältere Menschen

  • Chronisch Kranke


Wie speichert man eine "IN-Nummer"?

Einfach die Rufnummer der Person, die angerufen werden soll, unter dem Namen "IN - [Kontaktperson]" speichern, z.B. "IN - Mama" oder "IN - Karl". Am besten mit der Internationalen Vorwahl (Österreich: +43) und einem Sternchen "*" nach der Nummer.

Aber Achtung: "IN" ersetzt keinesfalls einen Notruf!!! Welche Notrufnummern soll man daher unbedingt speichern? Die Euro-Notrufnummer 112 (über sie erreicht man in ganz Europa Hilfe) - nur "112" (ohne Vorwahlen) speichern. Ebenfalls ohne Vorwahl im Handy speichern - die in Österreich geltenden Notrufnummern 122 - Feuerwehr, 133 - Polizei, 144 - Rettungsdienst.

Quelle: rotes kreuz

 

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