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Homöopathie : Grundregeln zur Selbstbehandlung

Wichtig ist vor allem, seine Krankheit zu kennen

30.07.2007

Wer homöopathische Heilmittel der Schulmedizin vorzieht, kann Störungen des Wohlbefindens durchaus per Selbstmedikation in den Griff kriegen. Allerdings sind dabei gewisse Spielregeln zu beachten, wie die Zeitschrift VITAL in ihrem Sonderheft "Homöopathie" berichtet. "Eine Selbstbehandlung ist grundsätzlich für leichtere akute Krankheiten zu empfehlen", sagt Fachmann Dr. Mirko Berger. "Bei schwerwiegenden oder chronischen Leiden ist das Fachwissen des Homöopathie-Experten gefragt."

Wichtig sei vor allem, seine Krankheit zu kennen. Mit verschiedenen Fragen nach der genauen Art der Symptome könne man sich dann an die richtige homöopathische Arznei herantasten. Dabei sollte man immer nur ein Mittel auswählen und niemals mit mehreren zugleich herumexperimentieren. Optimaler Zeitpunkt für die Einnahme ist eine Viertelstunde vor oder nach dem Essen oder Trinken. Das Mittel nicht schlucken, sondern auf der Zunge zergehen lassen. Ruhe, eine leichte Kost und die Zufuhr von viel Wasser, um den Körper zu entgiften, unterstützen die Wirkung des Homöopathikums. Genussgifte wie Nikotin oder Alkohol dagegen schwächen die Selbstheilungskräfte des Körpers, so dass die Behandlung nicht ihre volle Kraft entfalten kann.

Kommt es nach der Einnahme anfangs zu einer Verschlimmerung der Beschwerden, ist dies kein Grund zur Sorge. "Diese sogenannte Erstreaktion beweist, dass der Organismus auf die heilenden Reize reagiert", erklärt Experte Berger. Sollte die akute Erkrankung allerdings nicht innerhalb von zwei Tagen eine deutliche Tendenz zur Besserung zeigen, ist das Mittel falsch gewählt. Bringt ein anderes Mittel keine Abhilfe oder verschlechtert sich der Zustand sogar, empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt.

Quelle: news aktuell

 

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