Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Hoher Blutdruck steigert Risiko für einen Schlaganfall

Bluthochdruck ist ein stummer, höchst gefährlicher Feind

21.09.2006

Zehntausende Menschen erleiden pro Jahr einen Schlaganfall. Das bleibt nicht ohne lang andauernde Folgen: Bewegen, Sehen, Sprechen, Fühlen und Denken können massiv beeinträchtigt sein. Manche Beschwerden bilden sich innerhalb kürzester Zeit zurück. Häufig jedoch bedarf es einer gezielten Rehabilitation, damit die Beschwerden nicht dauerhaft bestehen bleiben. So weit müsste es in vielen Fällen gar nicht kommen, würde der Blutdruck regelmäßig kontrolliert. Bluthochdruck ist eine der Hauptursachen für Schlaganfälle.

Unter einem Schlaganfall versteht man eine plötzliche Mangeldurchblutung des Gehirns, die zu einer Schädigung des Gehirngewebes führt. Der durch den Bluthochdruck entstandene Schlaganfall kann zwei Formen haben:

  • ischämischer Schlaganfall (Schlaganfall durch ein verstopftes Gefäß)

  • Hirnblutung (Schlaganfall durch ein eingerissenes Blutgefäß)

Beide Formen des Schlaganfalls führen zu einem Absterben des Gehirngewebes. Jeder zehnte Betroffene stirbt daran. Die Überlebenden haben aufgrund der Hirnschäden oft Lähmungen, Sprachstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Trotz der verbesserten Behandlungsmöglichkeiten und der Rehabilitationsmaßnahmen führt der Schlaganfall bei vielen Betroffenen zur Pflegebedürftigkeit und einer dauerhaften Einschränkung der Lebensqualität.

Die Schlaganfallhäufigkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter an. Im Jahr 2000 betrug der Anteil der über 65-jährigen rund 16 Prozent der Gesamtbevölkerung. Im Jahr 2030 soll auf Grund demografischer Hochrechnungen der Anteil der über 65-jährigen etwa 33 Prozent betragen. Daher muss in den nächsten Jahrzehnten mit einem Anstieg der Schlaganfall-Häufigkeit gerechnet werden.

Dabei trifft der Schlaganfall die Menschen nicht immer aus heiterem Himmel. Viele Patienten haben in den Tagen vor dem Schlag bereits für kurze Zeit eine einseitige Lähmung oder eine Sprachstörung, von der sie sich aber vollkommen erholen. Die Ärzte nennen diesen "kleinen" Schlaganfall auch eine vorübergehende oder transitorische ischämische Attacke, abgekürzt "TIA". Die Existenz dieser TIA ist in der Bevölkerung leider kaum bekannt, bedauert Prof. Dr. Martin Grond, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Die Kenntnis, dass es Vorboten eines Schlaganfalls geben kann, ist aber enorm wichtig, um Schlimmeres verhindern zu können.

Für das Schlaganfallrisiko spielen neben erblichen Faktoren auch äußere, von jedem Menschen individuell beeinflussbare Faktoren eine große Rolle. Die Hauptrisikofaktoren sind auf die persönliche Lebensweise des Einzelnen zurückzuführen: Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck (Hypertonie). Bluthochdruck ist ein stummer Feind. Er schädigt, ohne weh zu tun. Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, liegt bei Hypertonikern um das drei- bis vierfache höher als bei Menschen mit normalem Blutdruck, der unterhalb eines Wertes von 140/90 mmHg liegt. Die Gefährdung, der sich Hypertoniker aussetzen, liegt vor allem darin, dass unter erhöhtem Blutdruck Gefäßrupturen (Risse in der Wand von Blutgefäßen) im Gehirn (Schlaganfall) und an anderen lebenswichtigen Organen entstehen können. Seine Blutdruckwerte zu kennen, regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen bei zu hohem Blutdruck zu ergreifen, ist daher ein wichtiger Schritt zur Verringerung des persönlichen Schlaganfall-Risikos.

Quelle: Hochdruckliga.de
 

Weitere Informationen zum Thema Schlaganfall erhalten Sie hier auf der Webseite der Schlaganfallhilfe Österreich.

Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...