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Kneipp-Tipps gegen den Heuschnupfen

Jeder Sechste kämpft im Frühling mit dem Pollenflug


06.05.2016

Bildquelle: Bad Wörishofen, Piroth Kommunikation
Grüne Wiesen, blühende Bäume und Sträucher - der Frühling ist da und mit ihm hat auch wieder die Leidenszeit für viele Allergiker begonnen. Verstopfte Nase, tränende Augen und Husten; etwa jeder Sechste kämpft mit dem Pollenflug. Tipps und Hausmittel von Pfarrer Sebastian Kneipp helfen pollen- und heuschnupfengeplagten Menschen die blühende Jahreszeit besser zu bewältigen. Wasser, Ernährung, Kräuter und Bewegung sind dabei die zentralen Elemente der Kneipp'schen Lehre.

Ein wohltuendes Bad sorgt nicht nur nach einem anstrengenden Arbeitstag für Entspannung. Mit den richtigen Essenzen finden auch Allergiegestresste Erholung. Das abendliche Bad sollten Pollenallergiker deshalb mit einem Schuss Pfefferminzöl anreichern. Das Öl hat eine schleimlösende und antibakterielle Wirkung. Alternativ eignen sich auch frische Pfefferminzblätter, welche in einem Kräutersäckchen ins warme Wasser gegeben werden. Das Inhalieren der Heilpflanze ist eine Wohltat für Körper und Geist und schenkt neue Energie. Auch ein erfrischendes Armbad mit kaltem Wasser belebt die Sinne, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem, das bei Allergikern überempfindlich reagiert.

Pfarrer Kneipp war seiner Zeit stets voraus und erkannte früh, dass bei der Ernährung ein gesundes Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts nötig ist. Wer seinem Körper nachhaltig etwas Gutes tun möchte, sollte demnach regelmäßig einen basischen Entlastungstag einlegen. Denn auch eine Übersäuerung kann den Heuschnupfen verursachen. Erlaubt sind an solchen Tagen also nur Gemüse, Obst und Kartoffeln. Auf sauer wirkende Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Alkohol, Kaffee, Schwarztee, Limonaden, Getreide, Reis sowie Milch und Milchprodukte gilt es zu verzichten.

Durch den anhaltenden Heuschnupfen leiden Allergiker häufig auch unter verschleimten Bronchien. Abhilfe schaffen ätherische Öle mit Fenchel oder Dill. Schon Kneipp wusste um die besondere Kraft dieser Kräuter, denn das Inhalieren wirkt beruhigend und entkrampfend und löst den Schleim aus den Atmungsorganen. Für eine nachhaltige Wirkung die heilsamen Dämpfe mehrmals am Tag tief durch die Nase und den Mund einatmen. Ganz nebenbei werden so das Wohlbefinden und das innere Gleichgewicht gefördert. Oft lohnt sich außerdem der Besuch einer Salzgrotte oder Gradieranlage. Wem der Gang zur Salzgrotte zu aufwendig ist, findet Entlastung möglicherweise bei einer Kochsalz-Nasendusche in den eigenen vier Wänden. Dazu einfach einen Teelöffel Kochsalz in 200 Milliliter lauwarmen Wasser auflösen, in eine Nasendusche füllen und abwechselnd beide Nasenlöcher gründlich durchspülen. Das Salz befreit die verstopfte Nase nachhaltig und lässt Allergiker wieder durchatmen. Wahlweise kann das Salz auch inhaliert werden. Eine Inhalation mit Meersalz hilft dabei die geschwollene Nasenschleimhaut zu reinigen, zu befeuchten und gleichzeitig sanft zu pflegen.

Nach Kneipp finden Allergiker auch Erleichterung durch die Bewegung an der frischen Luft - am besten schon vor der Pollensaison. Denn regelmäßiges zügiges Laufen oder Joggen hilft, die Atemwege zu stärken. Zudem ist die sportliche Betätigung gut für das Immunsystem, wodurch das Risiko an Heuschnupfen zu erkranken, sinkt. Insbesondere körperlich wenig aktive Kinder erkranken um ca. 50 Prozent häufiger an der Allergie als ihre sportlichen Altersgenossen.

Die traditionelle Kneipp-Lehre hilft aber nicht nur bei Heuschnupfen und Pollenallergie. Die wertvollen Tipps dienen im Allgemeinen dazu einen gesunden und bewussten Lebensstil zu fördern. Erste Einblicke in das Kneipp'sche Naturheilverfahren gewinnen Interessierte z.B. beim einwöchigen Kneipp-Schnuppern in Bad Wörishofen - die Pauschale für sieben Nächte ist ab 370 Euro pro Person buchbar. Darin enthalten sind ein ärztlicher Check-up, acht Kneipp-Schnupper-Anwendungen, zwei Massagen und zwei Bewegungstrainingseinheiten sowie die Kurtaxe.

 
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