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Herz-Probleme äußern sich bei Frauen oft anders

Informationen zur Herz-Kreislauf-Vorsorge

Auf Grund aktueller Statistiken ist mittlerweile bewiesen, dass Frauen in Österreich häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen sterben als Männer, jedoch unter "anderen" Symptomen leiden. Das Wiener Frauengesundheitsprogramm sieht daher vor allem in der Prävention dringenden Handlungsbedarf. Eine neue Informations-Broschüre speziell für Frauen, mit dem Titel "Wegweiser zum gesunden Frauenherz", wurde dieser Tage im Wiener Rathaus von renommierten Kardiologen vorgestellt. Die Broschüre kann unter der Telefonnummer 01/ 47615 - 5775 kostenlos bestellt werden.

Untypische Warnsignale wurden bis dato sowohl von den Frauen selbst als auch von ÄrztInnen leider unterschätzt oder zu spät erkannt. Diagnose und lebensnotwendige Therapien erfolgen bei Frauen daher oftmals zu spät, auch wenn das Frauenherz längst "Alarm schlägt". Denn Herzerkrankungen galten stets als typische Männerkrankheiten. "Plötzlicher Druck" in der Herzgegend, akute Atemnot und der "Griff zum Herz" - eine im Bewusstsein verankerte Vision, die in erster Linie den Männern zugeordnet wird.

Frauenspezifische Symptome für koronare Herzerkrankungen (KHK)

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße bezeichnet man als koronare Herzerkrankung. Allgemeine und eindeutige Symptome wie Herzstolpern, Atemnot, Druck im Brustkorb, Übelkeit und Wasseransammlung in den unteren Gliedmaßen lässt auch Frauen meistens einen Kardiologen aufsuchen. Wenn Frauen jedoch unter untypischen Beschwerden wie chronischer Müdigkeit und Schwäche, Benommenheit und Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten und Schweißausbrüchen oder sogar Wirbelsäulenschmerzen leiden, assoziieren sie diese hauptsächlich mit Stress und häufiger Doppel- und Überbelastung. Bei all diesen Anzeichen ist jedoch eine kardiologische Untersuchung dringend angesagt!

Risikofaktoren

Rauchen zählt zu den gefährlichsten Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen, insbesondere für Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel einnehmen. Die Gefahr einen Herzinfarkt zu erleiden, ist auch für junge Raucherinnen 4mal so hoch. Übergewicht, ungesunde und fettreiche Ernährung und der damit oftmals verbundene Bluthochdruck sowie hohe Cholesterin- und Blutfettwerte können ebenfalls das Herz "lahmlegen". Stress, seelische Belastung und mangelnde Bewegung tragen zu einer Häufung der Risikofaktoren bei, man spricht von einem "Metabolischen Syndrom".

"Selbst ist die Frau" - Der Weg zum gesunden Herz

Unter dem Motto "Selbst ist die Frau" ist vor allem eine regelmäßige Gesundenuntersuchung unbedingt notwendig. Durch regelmäßigen und gezielten Ausdauersport, insbesondere Laufen und Nordic Walking, kann "Frau" sowohl erfolgreicher dem "blauen Dunst davonlaufen" und gleichzeitig das Übergewicht reduzieren, als auch für Stressabbau sorgen. Auch tägliches schnelles Gehen oder Treppensteigen ist ein erster Anfang in Richtung Gesundheit. Wer dann noch auf vielseitige ballaststoffreiche und fettarme Ernährung achtet, Kaffee und Alkohol meidet und ausreichend Wasser trinkt, ist auf dem besten Weg zum gesunden Herz.

Auf der Webseite Ein Herz für Wien kann man sich umfassend über das Herz-Kreislauf-Präventionsprogramm informieren und Informationsmaterial anfordern. Hier findet man auch die Kontaktadressen der Vorsorgeuntersuchungsstellen in Wien.

Quelle: PID-RK


Umfangreiche Informationen zum Thema Herz und Kreislauf finden Sie auch auf den folgenden Seiten ...




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