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Was man gegen die Herbstdepression tun kann

Aktivitäten die den Trübsinn vertreiben

05.10.2005

Die Tage werden kürzer, die Stimmung sinkt. Nebel, Niesel und Dunkelheit drücken aufs Gemüt. Zwischen Herbst und Winter leiden viele Menschen am so genannten Herbstblues - von Experten auch "saisonal abhängige Depression" (SAD) genannt. Häufige Symptome: hoher Schlafbedarf, fehlender Antrieb, Stimmungsschwankungen, Heißhunger auf Süßigkeiten und Konzentrationsschwierigkeiten. York Scheller, Diplom-Psychologe bei der Techniker Krankenkasse, gibt Tipps gegen das vorübergehende Stimmungstief:

  • Die Hauptursache ist Lichtmangel. Unter Einfluss von Licht produziert der Körper verstärkt Endorphine - auch Glückshormone genannt. Außerdem wird bei Licht der Nervenbotenstoff Serotonin ausgeschüttet, der die Stimmung aufhellt. In der Dunkelheit wird Melatonin produziert, das uns schlapp und müde macht. Darum jeden Tag mindestens eine Viertelstunde nach draußen gehen, um Tageslicht und frische Luft zu tanken. Selbst an bewölkten Herbst- und Wintertagen ist das Sonnenlicht draußen noch drei- bis viermal so stark wie die Zimmerbeleuchtung.

  • Die richtige Ernährung hat Einfluss auf unsere Stimmungslage: Der Mineralstoff Magnesium ist besonders wichtig für unser Wohlbefinden. Gute Nahrungsmittelquellen für Magnesium sind zum Beispiel Bananen, Linsen, Nüsse und Trockenfrüchte. Der Stimmungsaufheller Serotonin ist beispielsweise in kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Nudeln und Kartoffeln enthalten. Auch Fettsäuren aus Seefischen wie Hering und Makrele oder pflanzliche Öle wie Raps- und Sojaöl heben die Laune.

  • Sport hilft gegen depressive Verstimmungen. Körperliche Aktivität steigert das psychische Wohlbefinden, weil dabei körpereigene Glückshormone (Endorphin, Serotonin, Dopamin) ausgeschüttet werden. Günstige Sportarten, die die dunklen Wolken ums Gemüt vertreiben, sind zum Beispiel Jogging, Walking, Radfahren und Skilanglauf. Den besten Effekt erzielt man mit regelmäßigem, moderatem Ausdauertraining: Ideal sind drei- bis fünfmal pro Woche jeweils 30 bis 60 Minuten - Anfänger weniger.

  • Auch soziale Kontakte lenken von der negativen Stimmung ab: Freunde einladen, zusammen ausgehen, sich mit Menschen umgeben, die man mag.
Quelle: TK

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