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Tipps für die richtige Pflege Ihrer Haut und Haare

Kühl föhnen ist besser als heiß föhnen

03.07.2008

Eine schöne Haut, dazu ein sehenswerter Teint und obendrein perfekte Haare: Wer in Mode- und Lifestyle-Magazinen blättert, stößt immer wieder auf solche Bilder. Aber nicht nur Models können so aussehen, auch für Jedermann ist das möglich. Das Magazin Reader’s Digest Deutschland gibt in seiner Juli-Ausgabe zahlreiche Informationen und Ratschläge für die richtige Pflege von Haut und Haaren.

Bei der Hautpflege sollte man einige Grundregeln beachten. Dabei gilt zuerst: Wer sich über seinen Hauttyp unsicher ist, sollte sich eine Hautanalyse gönnen. Experten unterscheiden dabei zwischen den Hauttypen normal, fett-feucht, fett-trocken, fettarm-feucht und fettarm-trocken. Reader’s Digest zählt in seiner neuen Ausgabe die wesentlichen Merkmale auf. "Nur wenn Sie wissen, in welchem Zustand Ihre Haut ist, können Sie ihr die Pflege geben, die sie wirklich braucht“, betont Isolde Hof von der Klinik für Dermatologie an der Technischen Universität München. So kann eine trocken erscheinende Haut durchaus genügend Fett produzieren, ihr fehlt nur die nötige Feuchtigkeit. In solchen Fällen genügt eine leichte Feuchtigkeitscreme.

Wichtig auch: Allzu häufiges Duschen schadet dem Körper, weil damit die Haut entfettet wird und es im Extremfall zu Ekzemen kommen kann. Im Regelfall gilt, dass ein Duschbad alle zwei oder drei Tage ausreicht, um die normale Verschmutzung zu beseitigen. Das Eincremen danach ist normalerweise nicht nötig, weil die Haut zwei bis drei Stunden später automatisch Fett und Feuchtigkeit produziert.

Fakt ist aber: Je älter man wird, desto dünner, trockener und fettärmer wird die Haut. Und alle Versuche, den Alterungsprozess mit Anti-Falten-Cremes aufzuhalten, haben nur eine begrenzte Wirkung. "Natürlich gibt es Cremes, welche die Haut mithilfe von Feuchtigkeit frischer erscheinen lassen. Solche Effekte sind aber immer nur vorübergehend und lassen sich ähnlich nach einem Vollbad oder dem Besuch eines Dampfbades beobachten", warnt Professor Wolf-Ingo Worret von der Arbeitsgemeinschaft für ästhetische Dermatologie und Kosmetologie in München, vor allzu großen Erwartungen.

Auch den Einfluss der Ernährung auf den Hautzustand relativiert Worret: "Es ist wichtig, viel zu trinken, um die Feuchtigkeitsdepots der Haut aufzufüllen. Die Auswirkungen einzelner Nahrungsmittel auf das Hautbild wurden hingegen lange Zeit überschätzt." So gilt es inzwischen als bewiesen, dass weder der Genuss von Nüssen noch von Schokolade zu Pickeln führt. Wer dennoch Auffälligkeiten an seiner Haut entdeckt oder weiß, dass es schon früher Hauterkrankungen in der Familie gab, sollte einen Arzt aufsuchen.

Wer seiner Haut etwas Gutes tun will, muss sie vor allem gegen allzu starke Sonneneinstrahlung schützen. Die Grundregel: Je näher man dem Äquator kommt und je länger man sich bei Sonnenschein am Meer oder im Schnee aufhält, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor der Sonnenmilch oder -creme sein. Ein gutes Sonnenschutzprodukt sollte sowohl UV-B als auch UV-A-Filter haben; beide Werte sind auf der Verpackung ausgewiesen.

Wichtig auch: Das Mittel auftragen, bevor man in die Sonne geht. Wer im Meer oder Pool geschwommen ist oder sich sonst sportlich betätigt hat, sollte nachcremen. Die Wahl des richtigen Mittels hängt immer auch vom Hauttyp ab. Bei einer trockenen Haut bietet sich eine fettreichere Creme an, zumindest sollte es sich um eine Öl-in-Wasser-Emulsion handeln. Vorsicht ist bei Sonnenölen angebracht. Sie sind zwar wasserfest, haben aber meist keinen hohen Lichtschutzfaktor.

Wer obendrein schöne Haare haben möchte, sollte auf eine gesunde, protein-, vitamin- und mineralienhaltige Ernährung achten, weil Eiweiß- und Nährstoffmangel leicht das Haarwachstum beeinträchtigen oder zu Haarausfall führen können. Wichtig auch: Wer seine Haare allzu heiß föhnt, alkoholhaltiges Haarspray verwendet oder sich ohne Kopfbedeckung zu lange in der Sonne aufhält, sorgt dafür, dass das Haar austrocknet und seinen Glanz verliert. "Trockenes Haar bricht schneller ab oder spaltet sich an den Enden. Es entsteht der gefürchtete Spliss", sagt Imke Barbara Peters, die in Mülheim an der Ruhr den Friseurnachwuchs ausbildet.

Die Devise lautet deshalb: Kalt oder kühl föhnen, bei Sonne und Wind einen Hut oder ein Tuch tragen oder die Haare zusammenbinden. Und: Nach dem Schwimmen das Chlor oder Salz sofort rauswaschen. Wer strapaziertes Haar besitzt, sollte sich ein schonendes Shampoo zulegen oder gelegentlich eine Intensivkur gönnen. Auf jeden Fall raten die Experten davon ab, die Kopfhaut beim Haarewaschen zu stark zu massieren, weil das die Talgdrüsen und damit die Fettproduktion anregt.

Auch das kräftige Rubbeln nach dem Waschen tut keinem Haar gut. Stattdessen sollte man das Wasser mit dem Handtuch herausdrücken und die Mähne einmal gegen die Wuchsrichtung bürsten. Das aktiviert den Stoffwechsel der Haut, und die Haarwurzeln werden besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Quelle: Reader’s Digest

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