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Auch die Arbeit als Hausfrau kann krank machen

Frauen mittleren Alters sind am häufigsten betroffen

19.04.2007

Von wegen "das bisschen Haushalt..."! Eine Untersuchung belegt, dass Frauen bei ihrer Arbeit daheim ähnlichen psychosozialen Belastungen ausgesetzt sind wie in anderen Berufen. So sei der Gesundheitszustand von Frauen mittleren Alters auffallend schlecht, weil bei dieser Altersgruppe besonders hohe psychosoziale Belastungen durch Haus- und Familienarbeit auftreten, sagt der Mannheimer Soziologe Dr. Christof Wolf vom Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA).

"Frauen tragen in Familie und Haushalt traditionell immer noch die Hauptlast. Gerade für berufstätige Mütter ist ein relativ schlechter Gesundheitszustand daher fast schon typisch", erklärt Wolf. Mit seiner Untersuchung belegt der Soziologe, dass Haus- und Familienarbeit die gleichen gesundheitlichen Auswirkungen haben kann wie die von der Wissenschaft meist stärker beachtete Erwerbsarbeit.

Typische Risikofaktoren der Hausarbeit sind Zeitdruck, ein hohes Maß an Routinetätigkeiten, soziale Isolation und geringe soziale Anerkennung, was zu negativen Gesundheitsfolgen führen könne. "Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Arbeit sind oft die Folge von psychosozialem Stress. Der kann im Büro oder an der Werkbank genauso auftreten wie im Haushalt und hat auch ganz ähnliche Folgen für Körper und Psyche", sagt Wolf.

Quelle: dgk

 

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