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Gute Vorsätze für das Jahr 2009

Alle Jahre kehren sie wieder

26.12.2008

Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze gegen Jahresende: Nächstes Jahr wird alles besser, ich nehme mir mehr Zeit für Familie und Freunde, treibe mehr Sport, nehme ab und höre mit dem Rauchen auf. Doch wird alles besser?

Eine aktuelle Umfrage der DAK zeigt: Der Trend, das eigene Leben zu entschleunigen, wird auch in diesem Jahr wieder sehr deutlich. Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren möchten 2009 mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen (70 Prozent der Befragten) und Stress vermeiden oder abbauen (64 Prozent). Frauen wünschen sich darüber hinaus vor allem mehr Zeit für sich selbst (57 Prozent).

Stressfaktor Nummer eins ist der Job: Jeder zweite Befragte gab an, unter Zeitdruck im Beruf zu leiden, bei den 18- bis 29-Jährigen waren davon sogar 66 Prozent betroffen. Auch die Zeit abseits vom Beruf löst bei vielen Hektik aus. Stress im Alltag (42 Prozent) und Ärger in der Familie (40 Prozent) rangierten direkt hinter den beruflichen Zwängen.

Auch die Finanzkrise schlägt sich in den guten Vorsätzen 2009 nieder. So nimmt sich knapp jeder zweite (48 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen und 42 Prozent der 30- bis 44-Jährigen vor, künftig sparsamer zu sein.

Die TOP-TEN der Guten Vorsätze 2009:
1. Stress vermeiden oder abbauen (61 Prozent)
2. Mehr Zeit für Familie/Freunde (59 Prozent)
3. Mehr bewegen/Sport (54 Prozent)
4. Mehr Zeit für sich selbst (53 Prozent)
5. Gesünder ernähren (48 Prozent)
6. Sparsamer sein (37 Prozent)
7. Abnehmen (35 Prozent)
8. Weniger fernsehen (21 Prozent)
9. Weniger Alkohol trinken (14 Prozent)
10. Rauchen aufgeben (14 Prozent)

Was kann man tun, damit nicht schon nach wenigen Wochen die alten Gewohnheiten wieder einreißen und alle Vorsätze dahin sind? Gute Vorsätze sollten zu einer Steigerung des Wohlbefindens führen, doch oft resultiert daraus nur Stress. Vorsätze sind leicht gefasst - es ist aber wichtig, sich mit den eigenen Motiven zu den Vorsätzen und einer Erfolg versprechenden Umsetzung zu beschäftigen.

Zu viele und zu hoch gesteckte Ziele sind meistens der Anfang vom Ende. Selten zeigen z.B. sportliche Aktivitäten schnelle Ergebnisse. Möglichst sofort sollen der Bauch flach, die Oberschenkel straff und die Kondition verdoppelt sein. Zu viel Ehrgeiz gepaart mit zu wenig Geduld führen schnell zu Überforderung und Frustration. Die Überzeugung reift, dass die Anstrengungen sich doch nicht lohnen. Der Vorsatz "ab morgen gar keine Schokolade mehr zu essen" ist eher zum Scheitern verurteilt, als wenn man sich vornimmt, nach und nach die Menge zu reduzieren.

Der Dreiklang "Vorsatz - Maß - Disziplin" ist der Schlüssel dafür, dass neue Gewohnheiten entstehen. Diplom-Psychologe Fritz Propach rät: "Wenn Sie das Neue Jahr mit guten Vorsätzen beginnen wollen, setzen Sie sich lieber wenige und erreichbare Ziele, als zu viele, vage und utopische Vorhaben zu verfolgen." Wichtig für jede dauerhafte Veränderung von Gewohnheiten ist, sich bereits im Voraus konkrete Schritte für den Weg zum Ziel sowie einen realistischen Zeitplan zu überlegen. Außerdem ist es gut, sich Hürden und Komplikationen bewusst zu machen sowie über Motivationsmöglichkeiten nachzudenken.

Quelle: DAK/therapie.de

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