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Gesundes Haar - Erfolgsfaktor in Bett und Beruf

Manche schwören auf die Kraft der Naturheilkunde

Annähernd die Hälfte aller Männer und rund jede zehnte Frau leidet unter Haarausfall. Bei Frauen beginnt die Ausdünnung des Haars meist im Scheitelbereich, erstreckt sich dann aber häufig gleichmäßig über den gesamten Kopf, vor allem bei langjähriger Einnahme der Anti-Baby-Pille, nach Geburten oder während der Wechseljahre. Bei Männern zeigt sich der Haarverlust schrittweise und in unterschiedlichem Tempo - von leichten Geheimratsecken bis zur Vollglatze.

Nach neuesten Erkenntnissen geht es für die Betroffenen dabei um bedeutend mehr als nur um Eitelkeit. Die Folgen für die Psyche und das Selbstwertgefühl sind oftmals gravierend. Denn "oben ohne" oder "oben mit" entscheidet nicht zuletzt über beruflichen Erfolg. Laut einer EMNID-Umfrage arbeiten rund drei Viertel aller Deutschen lieber mit Kollegen zusammen, die volles Haar haben. Und Frauen bevorzugen zu 80 Prozent einen Liebhaber mit Haaren auf dem Kopf. Nach einer Umfrage des Grünen Kreuzes reagieren dann auch 57 Prozent der Frauen und 32 Prozent der Männer mit regelrechten Panikausbrüchen auf Haarverlust.

Normal sind rund 60 bis 100 verlorene Haare pro Tag. Mittel gegen die schwindende Haarpracht gibt es viele, allerdings mit den unterschiedlichsten Wirkungen und Nebenwirkungen. Vor allem bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten lohnt sich ein Blick auf den Beipackzettel. Die unerwünschten Begleiterscheinungen reichen von Hautausschlägen und Potenzstörungen bis hin zu Blutdruckabfall und Allergien.

Der allgemeine Trend zu Naturheilmitteln ist deshalb auch bei der Bekämpfung von Haarausfall zu beobachten. So schwören z.B. einige Betroffene auf die Wirkung der Samen des Bockshornklees, die in einigen Nahrungsergänzungsmitteln in Apotheken erhältlich sind. Angeblich kann das Extrakt die Haarwurzeln regenerieren und so bereits scheinbar verkümmerte Haarwurzeln vitalisieren. In Fachkreisen galt bisher eher die Devise: Einmal verkümmert kommt das Haar nicht wieder.

Da die Wirkung des Bockshornklees nicht in den Hormonhaushalt eingreift, ist sie für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. Lt. Studien in Deutschland kann die Wirkung bei Frauen aber oft schneller eintreten als bei Männern. Es wird von einer durchschnittlichen Regeneration der Haarwurzel von vier bis sechs Monaten gesprochen. Garantie gibt es dafür natürlich keine.

Immer mehr Schauspieler und Moderatoren begeben sich wegen Haarausfall in ärztliche Behandlung. Inzwischen boomt vor allem das Geschäft mit der Haartransplantation. Eine aufwändige Transplantation vom Kranz bis zur Stirn kostet jedoch Tausende von Euro. Da vertraut so mancher Betroffene doch lieber auf die Weisheit der Mönche:
Gezielt gegen Haarausfall angewendet wurde der Samen des Bockshornklees nämlich schon vor rund 900 Jahren, so überliefern es Schriften der Klosterheilkunde. Allerdings wandten sie die Mönche zunächst für andere Gebrechen an wie Bronchitis, Grind, Magen-Darm-Erkrankungen und Milzprobleme - schließlich zählt Eitelkeit in der katholischen Lehre zu den Sieben Todsünden.




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