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Gesichtscremen im Test

Preislich große Unterschiede, durch Qualität kaum gerechtfertigt

21.01.2005

Hersteller von Gesichtscremen werben mit den tollsten Versprechen. Doch was ist davon zu halten? Das Testmagazin "Konsument" geht - gemeinsam mit der Stiftung Warentest - in seiner Ausgabe 2 / 2004 dieser Frage nach und untersucht sieben Gesichtscremen mit Antifaltenwirkung. Außerdem im Test: Zwei Cremen mit Schwerpunkt Feuchtigkeit sowie eine Allzweckcreme. Ernüchterndes Ergebnis der Tester: Teure Produkte halten meist nicht, was sie versprechen.

Die Preisunterschiede der einzelnen Gesichtscremen sind beachtlich - sie reichen von 2,- bis 38,67 Euro pro 10 Milliliter bei Antifalten-Produkten. Die beiden getesteten Feuchtigkeits-Cremen liegen mit 29,74 (Kanebo) bzw. 39,67 Euro (La Mer) pro 10 Milliliter im oberen Preissegment. Billigste Creme im Test: mit 0,23 Euro pro 10 Milliliter die unschlagbar günstige Nivea aus der blauen Dose.

Kosmetiktests des Verein für Konsumenteninformation (VKI) haben es schon oft bewiesen: Der Preis ist kein Gradmesser für Qualität. So auch diesmal. Vier Cremen gegen Falten erhielten die Note "gut". Darunter befinden sich preisgünstige Kandidaten wie Nivea Vital (2,33 Euro pro 10 Milliliter) und Diadermine (2 Euro pro 10 Milliliter), aber auch Produkte der mittleren Preisebene wie Helena Rubinstein (15,83 Euro pro 10 Milliliter) oder Lancome (18,30 Euro pro 10 Milliliter). Die teuerste Creme im "Konsument"-Test (La Prairie, 38,67 Euro pro 10 Milliliter) ist nur "durchschnittlich". Die Wirkungen in der "Rolls-Royce-Klasse" unterscheiden sich - trotz meist geheimnisvoll klingender Inhaltsstoffe - meist nicht sehr von den preiswerteren Produkten. Entscheidend für die Qualität, so "Konsument", ist die richtige Zusammensetzung von Fett- und Feuchthaltekomponenten. Die "Wirkstoffe" - Vitamine, Fruchtsäuren, etc. - haben bei weitem nicht die Bedeutung, die ihnen in der Werbung gerne zugeschrieben wird. Dior zählt zwar mit einem Preis von 14,93 Euro zur gehobenen Preisklasse, zeigt aber die schwächste Faltenreduzierung. "Wenig zufriedenstellend" ist auch das Ergebnis von L'Oréal (3,16 Euro pro 10 Milliliter).

In ihren pflegenden Eigenschaften sind aber sämtliche getesteten Produkte oft nicht besser als die Nivea aus der blauen Dose. Sie schneidet mit einem Preis von 0,23 Euro pro 10 Milliliter ebenfalls "gut" ab.

Eines steht fest: Selbst das beste Antifalten-Produkt vollbringt keine Wunder. Doch auf der Basis des Machbaren zeigen sich durchaus Unterschiede. Verbesserungen der Gesichtshaut sind zwar messbar, optisch erkennt man diese allerdings nur mit sehr gutem Auge. Gegen tiefe Falten ist man machtlos, denn diese bilden sich in tieferen Hautschichten, an die keine Creme herankommt. "Konsument" rät:
Frühzeitige Falten lassen sich durch tägliche Hautpflege sowie einen maßvollen Konsum von Sonne, Zigaretten und Alkohol vermeiden.

Gleichzeitig nahm "Konsument" auch zwei Gesichtscremen unter die Lupe, die mit dem Schwerpunkt Feuchtigkeit werben. La Mer hält was sie verspricht und erhielt als einziges Produkt im Test ein "sehr gut". Sie versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und vermindert auch die Hautrauigkeit. Die ebenfalls nicht ganz billige Kanebo unterstützt zwar die Haut mit Feuchtigkeit, die Verbesserungen sind jedoch nur "durchschnittlich".

Egal ob Antifalten-Creme oder Feuchtigkeitspflege: Bei fast allen Produkten - bis auf die beiden Nivea-Cremen - handelt es sich um sogenannte Mogelpackungen. Die Hersteller täuschen eine größere Füllmenge vor, als tatsächlich in der Verpackung enthalten ist.

Detaillierte Testergebnisse, Informationen über die wichtigsten Antifalten-Wirkstoffe und ein Interview mit einer Hautärztin präsentiert die Februar-Ausgabe 2004 des Magazins "Konsument" und die Konsument-Webseite ...




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