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Generika - billige Alternative bei Arzneimitteln?

Einsparpotential durch Generika bei weitem noch nicht ausgeschöpft

Zu viel bezahlen die österreichischen Patienten nach Ansicht des Generikaverbandes für ihre Versorgung mit Arzneimitteln. "Obwohl für viele teure Erstpräparate bereits qualitativ gleichwertige Generika am Markt sind, steuern die Arzneimittelkosten ungebremst auf einen neuen Höchststand zu. Ausschlaggebend dafür sind klare Versäumnisse in der Gesundheitspolitik." meint Johann Wimmer, Obmann des Generikaverbandes.

Bereits 2000 hat das österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) in einer Studie errechnet, dass jährlich 70 Mio. Euro durch den verstärkten Einsatz von Generika eingespart werden könnten. Lehren habe man aus der Studie, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums erstellt wurde, bisher aber keine gezogen, so Wimmer. "Nach wie vor bezahlen Patienten jeden Monat mehr als 5 Mio. Euro zuviel für ihre Medikamente und subventionieren damit teure, patentabgelaufene Präparate".

Für die Verordnung eines Erstpräparats bezahlen die Krankenkassen durchschnittlich 13,60 Euro. Ein Generikum kostet Kassen und Patienten bei gleicher Qualität und Wirksamkeit nur 9,70 Euro. 30 Prozent Preisunterschied, die bisher kaum genutzt werden. Besonders groß ist das Einsparpotential bei den sogenannten Volkskrankheiten. Bei Bluthochdruck oder Rheuma könnten die Therapiekosten lt. Wimmer durch den verstärkten Einsatz von Generika um bis zu zwei Drittel gesenkt werden. Geld, das in anderen Gesundheitsbereichen wie z.B. der Pflege dringend benötigt wird.

Politiker aller Parteien fordern den verstärkten Einsatz von Generika. Gezielte Maßnahmen zur Förderung gebe es aber keine, so Wimmer, statt dessen beschränke man sich auf Absichtserklärungen und Schuldzuweisungen. Ärzte und Apotheker sind durchaus bereit, ihren Beitrag zur Aufklärung zu leisten, allerdings muss auch die Politik ihren Beitrag leisten. Denn durch die anhaltende Diskussion über die Finanzierung des Gesundheitssystem reagieren Patienten zunehmend verunsichert. Zudem wissen viele, vor allem ältere Patienten noch viel zu wenig über Generika. "Für eine Imagekampagne zur Pensionsreform gibt die Regierung locker eine Million Euro aus", meint Wimmer dazu. Für eine Informationsoffensive rund um den vernünftigen Umgang mit Arzneimitteln fehlt hingegen das Geld.

Quelle: Österreichischer Generikaverband

Was sind Generika?



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