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Die Gelsenplage ist heuer besonders groß - Infos und Tipps

Inkl. Rezept für selbstgemachte Gelsenschutzlotion


06.07.2015

In Österreich gibt es circa 40 Gelsenarten, die am meisten verbreitete Art ist die Hausgelse. Ihr Stich ist schmerzhaft und verursacht Juckreiz und Hautrötungen. Welches Hausmittel bei Stichen hilft und wie sich hausgemachte Gelsenplagen vermeiden lassen, lesen Sie hier.

Gelsen vermehren sich überall dort, wo sich Wasser ansammelt und über längere Zeit steht. Selbst eine achtlos stehengelassene Gießkanne dient den lästigen Blutsaugern als Brutstätte. Damit Gelsen ihre Eier nicht dort ablegen, sollte stehendes Wasser, zum Beispiel in Vogeltränken, aber auch in Kinderplanschbecken täglich gewechselt und Regentonnen abgedeckt werden. Nur so lassen sich die Larven dezimieren, bevor sie sich verpuppen können und schlüpfen. Einzige Ausnahme ist der Naturteich, in dem die natürlichen Fressfeinde der Gelsen dafür sorgen, dass es nicht zu einer Plage kommt.

Insektengitter an Fenstern und Türen verhindern, dass Gelsen und andere Insekten überhaupt ins Haus gelangen. Haben es die lästigen Blutsauger trotzdem hinein geschafft, kann man sie sich mit einer mit Essig, Zitronen- oder Lavendelöl gefüllten Schale vom Leib halten. Denselben Effekt hat eine Duftlampe. Im Schlafzimmer schützen Moskitonetze über den Betten vor den nächtlichen Attacken der Insekten. Wenige Tropfen ätherisches Öl wie Teebaum, Lavendel, Sandelholz, Eukalyptus, Salbei oder Katzenminze auf der Bettwäsche reichen außerdem, um die Gelsen fernzuhalten. Mit Körperlotion vermischt und sparsam auf die ungeschützten Körperpartien aufgetragen, bilden diese ätherischen Öle außerdem einen Schutzfilm auf der Haut. Allerdings können ätherische Öle auch allergische Reaktionen und Hautreizungen hervorrufen und sollten deshalb vor dem Auftragen unbedingt auf kleiner Stelle getestet werden. Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sollten sie gänzlich meiden. Ein Rezept für selbstgemachte Gelsenschutzlotion finden Sie auf www.wir-leben-nachhaltig.at.

Abzuraten ist von Elektroverdampfern, auch als Gelsenstecker bekannt. Sie geben permanent Insektizide an die Raumluft ab, die über einen längeren Zeitraum eingeatmet werden könnten. Vor allem Kinder, Allergiker und Asthmatiker sind davon betroffen. Gelsenpiepser mit hochfrequenten Piepstönen sind zwar für Menschen unschädlich, haben aber laut Verbrauchertests auf Gelsen keine Wirkung. Auch die Wirkung des sogenannten Insektengrills, eine UV-Leuchte mit Hochspannungsgitter der in der Gastronomie häufig eingesetzt wird, geht am Hauptproblem vorbei. Ihm fallen zumeist harmlose und nachtaktive Insekten wie Nachtfalter zum Opfer. Wer laue Sommerabende gerne im Freien verbringt ohne lästiges Summen am Ohr, greift am besten zu gelber Beleuchtung für den Sitzplatz. Gelsen können gelbes Licht nämlich nicht sehen und fliegen nicht darauf zu. Zudem schützt langärmelige, weite, dicht gewebte Kleidung - und zwar in hellen Farben - vor den schmerzhaften Stichen der Plagegeister.

Bewährte Hausmittel bei Gelsenstichen sind Zwiebelsaft, Essig-Umschläge, Zitronensaft und zerkleinerte Spitzwegerichblätter. Entzündungen um die Stichstelle lassen sich mit essigsaurer Tonerde beruhigen. Studien der Universität Iowa zufolge bietet auch Katzenminze einen effektiven Schutz. Das in der Pflanze enthaltene Öl Nepetalacton gibt der Katzenminze ihren charakteristischen Duft, den Mücken abstoßend finden.

Quelle: eNu

 
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