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Gelenksschmerzen treten ab 50 immer öfter auf

Gesunde Bewegung und Knorpelschutzkur gegen Arthroseschmerzen

Gelenksschmerzen und eine beginnende Abnutzung der Gelenke in Form von Arthrose gehören europaweit zu den häufigsten Beschwerden der Bevölkerung ab 50+. Eine rechtzeitige Behandlung kann den Knorpelabbau, der für die Schmerzen verantwortlich ist, deutlich verzögern. Mit der entsprechenden Eigenmotivation zur gesunden Bewegung sowie einer zweimal jährlichen Therapie ist ein ausgezeichneter Therapieerfolg erzielbar.

Unsere Gelenke: Ein Stoßdämpfer, den keine Werkstatt der Welt wechselt

Die Gelenksknorpel werden vom ersten Tag unseres Lebens an belastet. Sie dienen als Stoßdämpfer und Gleitkissen und sind für die Beweglichkeit der Gelenke verantwortlich. "Allerdings werden sie oft erst dann "gewartet", wenn Abnützungserscheinungen spürbar werden. Gerade da setzt die Initiative Gesunde Gelenke an und bietet Information, Bewegung und jede Menge Gesundheitstipps", erklärt der Wiener Rheumatologe OA Dr. Peter Peichl aus dem Kaiser Franz Josefs Spital.

Zerstörter Knorpel ist nicht ersetzbar!

Mit gezielten Maßnahmen kann dem Knorpelabbau ein Riegel vorgeschoben werden. Rechtzeitig, bevor die Arthrose das Gelenk unwiederbringlich zerstört oder endgültig versteift. Gezielter Schutz des Knorpels bedeutet bessere Beweglichkeit.

Der Knorpel im Detail

Umschlossen wird jedes Gelenk von einer Gelenkskapsel mit einer Synovia (Schmiere) produzierenden Gelenksinnenhaut. Knorpelzellen sind die einzigen Zellen des Körpers, die ohne Sauerstoff auskommen. Sie bilden die u.a. aus kollagenen Fasern (verantwortlich für die Elastizität) und Chondrozyten (bewirken eine Regeneration der Zellsubstanz) bestehende Grundsubstanz des Knorpels und brauchen Wasser, um die elastische Belastbarkeit zu gewährleisten. Der gesunde Knorpel, der zu 70 % aus Wasser besteht, kann sich regenerieren, teilen können sich Knorpelzellen allerdings nicht. Das bedeutet, dass zerstörter Knorpel nicht ersetzt werden kann.

Die Ernährung und Regeneration unterstützen

Mangels eigener Blutgefäße wird der Knorpel über die Synovialflüssigkeit ernährt. Je älter der Mensch wird, desto langsamer reagieren die bioaktiven, äußerst synthesefähigen Chondrozyten auf Reize. Bis zu einem bestimmten Grad kann der Knorpel seine Strukturen reparieren, sobald aber Kollagene vom Typ II vom enzymatischen Abbau betroffen sind, beginnt eine Gewebszerstörung. Die Folgen sind Elastizitätsverlust, das Sinken des Wassergehalts und des notwendigen Chondroitinsulfats. Der Knorpel wird dünner, das Gelenk wird steifer. "Genau hier setzt die medikamentöse Therapie an: Durch gezieltes Zuführen der notwendigen Substanz Chondroitinsulfat können pathophysiologische Prozesse vermindert und der Abbau signifikant verzögert werden.", erklärt OA Dr. Peter Peichl.

Ab dem 17.5. starten die Gesunden Gelenke gemeinsam mit der Infotour 2005 des Österreichischen Hilfswerks mit einer landesweiten Aufklärungskampagne. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Initiative Gesunde Gelenke ...

Weitere Informationen über Arthrose und Abnützung der Gelenke finden Sie auch auf den folgenden Seiten ...

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