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Das Gehirn braucht Abwechslung

Wie Sie Ihre Gehirnleistung aufrecht erhalten und verbessern können

In den Verzweigungen unseres Gehirns verrichten rund 15 Milliarden Nervenzellen ihre Steuer- und Denkarbeit. Die so genannten Synapsen verbinden die Nervenzellen untereinander. Durch elektrische Signale und chemische Reaktionen werden auf diese Weise Milliarden von Daten verwaltet und Abermilliarden von Informationen ausgetauscht. "Immer, wenn wir etwas lernen, bilden sich neue Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen", erklärt der Gedächtnistrainer Carsten Brandenberg aus der Memory-Clinic des Essener Elisabeth-Krankenhauses. "Je häufiger sich also das Gehirn mit neuen Aufgaben beschäftigen muss, desto mehr Verknüpfungen entstehen und umso schneller können wir die Infos abrufen."

Nervenverbindungen, die nicht genutzt werden, lösen sich aber wieder auf. Wer sein Gedächtnis nicht regelmäßig fordert, muss also damit rechnen, dass die Leistungsfähigkeit abnimmt. Um das Hirn in Schwung zu halten, sollte man daher Müßiggang vermeiden. Also: Ab und zu den Taschenrechner beiseite legen, sich die Einkaufsliste im Kopf merken oder Denksportaufgaben lösen.

Auch ständige Routine macht dem Hirn auf Dauer zu schaffen. Je eintöniger die Lebensabläufe sind, desto weniger wird unser Kopf gefordert. Schlecht für unser Gedächtnis sind Einsamkeit, passiver Fernsehkonsum oder langes Sitzen am Computer. Wer in seiner Freizeit etwas für sein Denkvermögen tun will, sollte sich ein Hobby suchen, das sich von der Tätigkeit unterscheidet, die er beruflich betreibt. Denn nur neue Herausforderungen fördern die Bildung neuer Synapsen. Bei Aufgaben, die denen gleichen, die wir oft verrichten müssen, benutzt unser Gehirn die bereits eingetretenen Trampelpfade.

Quelle: EKE


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