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Das Gedächtnis braucht Emotionen

Frauen sind beim Speichern von Informationen im Vorteil

02.06.2008

Gedächtniskünstler speichern Informationen nicht durch ständiges Wiederholen ab, sondern greifen auf Fantasie und Emotionen zurück. Das weibliche Geschlecht ist hier offenbar im Vorteil. "Frauen haben mehr Fantasie und können deshalb lebhaftere und emotionalere Bilder schaffen", erklärt Dr. Michaela Buchvaldova, Ärztin und dreifache Frauen-Gedächtnisweltmeisterin in der "Apotheken Umschau".

Hirnforscher bestätigen die Notwendigkeit von Emotionen beim Lernen. Mit positiven Gefühlen verbunden, speichert das Hirn besser, Angst lähmt es. Dass Frauen besser abschneiden als Männer, hat auch eine neue Studie der Universität Stockholm gezeigt: 60 Prozent der beteiligten Frauen übertrafen das durchschnittliche Ergebnis der Männer. Gedächtnisweltmeisterin Buchvaldova bestätigt solche Erkenntnisse eindrucksvoll: Bereits ein Jahr, nachdem sie mit dem Training begonnen hatte, gewann sie ihren ersten Titel.

Quelle: Apotheken Umschau

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