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Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Heilsames Erwachen und Power-Napping helfen

14.02.2008

Alle Jahre wieder - pünktlich zur Zeitumstellung - macht sie sich mit einem leichten Gähnen bemerkbar. Genau - die Frühjahrsmüdigkeit. Die Natur erblüht zu neuem Leben und der menschlichen Spezies erschlaffen alle Glieder. Lesen Sie nachfolgend warum unser Körper mit der Umstellung auf die warme Jahreszeit überfordert ist und welche Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen.

Für den Grazer Schlafforscher Univ. Prof. Dr. Manfred Walzl gibt es die klassische Frühjahrsmüdigkeit gar nicht mehr, da diese früher eher auf Vitaminmangel basierte. "Das ist heute kein Problem mehr - ich halte es eher für eine Ausrede", meint der Experte. Nichts desto trotz leiden laut Statistik doch immerhin 50-70 % der Bevölkerung in Österreich und Deutschland an diesem Phänomen. Es ist auch leicht erklärbar, denn vom Winterbeginn bis etwa März befindet sich der Mensch in einer Art Mini-Winterschlaf. In dieser Zeit sinkt die normale Körpertemperatur um ein paar Zehntel Grade ab, etwa von 37 Grad auf 36,7 Grad Celsius. Wenn es wärmer und heller wird, steigt sie wieder an. Diese Umstellung kostet Energie. Da im Frühjahr die Tage länger werden, schüttet der Organismus verstärkt Endorphin (ein Glückshormon), Testosteron und Östrogen (männliche bzw. weibliche Sexualhormone) aus, um zu neuer Aktivität zu erwachen. Diese Umstellung kostet den Körper zunächst viel Energie, die er mit einem Müdigkeitsgefühl beantwortet. Dr. Walzl sieht das eigentliche Problem in der Zeitumstellung, die heuer übrigens am 30.3. stattfindet. Sie verursacht eine "JetLag-Situation" für den Organismus, die bis zu zwei Wochen andauern kann.

DER KÖRPER IM KLIMAWANDEL
Faszinierend ist die Interaktion des menschlichen Körpers mit dem Wetter. Besonders interessant ist die Beeinflussung durch sogenannte "Spherics". Das sind elektromagnetische Wellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und nachweislich eine Wirkung auf uns haben. Sie eilen dem eigentlichen Wettergeschehen schon lange voraus. Es sind sozusagen die "Hellseher" an der Wetterfront. Wenn am anderen Ende des Planeten ein Tsunami entsteht, werden wir ebenfalls von diesen Wellen beeinflusst. Dass wir nun in Zeiten eines etwas "unsteten" Wetters das ganze Jahr über von starken Temperaturschwankungen begleitet werden, nicht nur im Frühjahr, stellt an den Körper ganz neue Anforderungen. Er geht sozusagen ständig in die Sauna. Besonders wetterfühlige Menschen sind dadurch im Dauertraining.

HEILSAMES ERWACHEN
Der Jahreszeitenwechsel hat auch Auswirkungen auf unser Schlafverhalten, leidet doch rund jeder vierte Gesunde an wetterabhängig unruhigem Schlaf. "Vor allem Änderungen in Richtung eines warmen oder feucht-warmen Klimas beeinträchtigen die Schlafqualität", erklärt der Schlafforscher Univ. Prof. Dr. Bernd Saletu. Da jeder Mensch individuelle Schlafphasen hat, gibt es auch für jeden den optimalen Weckzeitpunkt, um mit größtmöglicher Energie in den Tag zu starten. Zu den neuesten technischen Innovationen zählt der Schlafphasenwecker von aXbo, der über die Körperbewegungen den individuell optimalen Weckzeitpunkt ermittelt. Er weckt innerhalb der letzten 30 Minuten vor der gewünschten Weckzeit. Die Bewegungen werden mit einem Bewegungssensor in einem weichen Frottee-Armband abgenommen, gesammelt und zum Wecker übertragen. aXbo funktioniert sogar für zwei. Auch der Partner erhält ein Frottee-Armband und wird nun zu seiner bzw. ihrer besten Zeit geweckt, mit eigenem Wecksound. Mehr dazu weiter unten.

"INEMURI" oder "POWER-NAPPING"
Was kann man tun, wenn die Müdigkeit tagsüber wieder zurückkehrt? Ein kurzer Mittagsschlaf kann über diese Leistungstiefs hinweghelfen - nicht nur im Frühling. In Japan heißt das Schlafen zwischendurch "inemuri", was soviel bedeutet wie "anwesend sein und schlafen". Inemuri ist in Japan in allen öffentlichen Bereichen zu finden und wird weitgehend toleriert: In der Schule, am Arbeitsplatz, im Parlament, in der U-Bahn, sogar im Theater und Konzert - das ist dort jedenfalls die beste Ausrede für ein schlechtes Stück. Auch in den USA gilt es nicht nur als trendige Management-Methode, sondern als leistungssteigernde Maßnahme. Da nun auch Harvard-Forscher und die NASA nachgewiesen haben, dass ein mittäglicher Kurzschlaf die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit messbar steigert, gibt es immer mehr Firmen die Power-Napping sogar aktiv organisieren. Fluglinien erlauben ihren Piloten ein Nickerchen, aber auch große Konzerne wie IBM und Apple lassen mittags Power-ruhen.

Univ. Prof. Dr. Walzl sieht die Schlaf- und Arbeitswelt als wichtiges zukünftiges Thema in der Schlafforschung und pocht auf den "Mut zur Pause". In einer Studie wurde mittels der von ihm entwickelten Pupillometrie festgestellt, dass ein 20-Minuten-Schlaf die Aufmerksamkeit extrem erhöht. Man sollte allerdings keinesfalls länger als diese zwanzig Minuten schlafen, sonst fällt man in die Tiefschlafphase, und dann ist man erst recht durch den Wind. Bei der Pupillometrie wird die Pupille 25x in der Sekunde fotografiert und gemessen. In einer Testreihe mit LKW- und Busfahrern befanden sich 52 % (!) der Lenker im rot/gelben Bereich - das heißt fahruntauglich!

FRÜHLINGSERWACHEN - FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT ADE!
Um möglichen Frühjahrsmüdigkeitstendenzen entgegenzuwirken, ist es hilfreich, den Körper auf Licht und Aktivität vorzubereiten. So empfiehlt Dr. Walzl wärmstens den Aufenthalt in der Natur und ausreichend Bewegung. Auch die richtige Ernährung ist von großer Wichtigkeit. Leichte Kost, viel Obst und Gemüse sind hier die reinsten Kraftspender. Kleie gelten als Geheimtipp. In der traditionellen Chinesischen Medizin symbolisiert der Frühling eine Phase des Erwachens und des Neubeginns. Die Kräfte und Säfte steigen wieder auf. Das Element Holz, die dynamische Energie mit den Organen Leber und Gallenblase charakterisieren den Frühling. Ein "Frühjahrsputz" für den Körper kann die Lebensgeister so richtig in Schwung bringen. Besonders grünes Gemüse wie zum Beispiel Löwenzahnsalat entlasten die Leber. Die richtige geistige Einstellung und die Nutzung der Energie des Neubeginns verwandelt die Müdigkeit in ein gutes Erwachen.

WIE DER SCHLAFPHASENWECKER FUNKTIONIERT
Jeder Mensch durchläuft mehrere Schlafphasen pro Nacht in denen sich Tiefschlaf-, Leichtschlaf- und Traumphasen abwechseln. Jede dieser Phasen ist durch unterschiedliche Körperbewegungen gekennzeichnet. Alleine mittels dieser Aktivität werden die Schlafphasen voneinander unterschieden und so der optimale Weckzeitpunkt bestimmt - innerhalb der letzten 30 Minuten vor der gewünschten Weckzeit. Das bewirkt ein Aufstehen in der Früh, als wäre man von selbst aufgewacht. Der Schlafphasenwecker ist in allen österreichischen Apotheken sowie im Internet unter www.axbo.com erhältlich.

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