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Teure Fitnessstudios - hohe Einschreibgebühren

Bis zu 1.200 Euro Einschreibgebühr - Monatsgebühren bis zu 179 Euro

31.03.2006

Die Arbeiterkammer hat im Februar/März 2006 die Preise von 33 Wiener Fitnessstudios erhoben. Erfragt wurden beispielsweise die Mindestvertragsdauer, ob der Vertrag nach Ablauf der Mindestvertragsdauer automatisch verlängert wird, Kündigungsfristen, Einschreibgebühren, Preise, Zahlungsmöglichkeiten oder ob ein Gratisprobetraining möglich ist.

Konsumenten, die ein Jahr durchtrainieren möchten, können auf Wunsch gleich eine Jahresgebühr bezahlen, die zwischen 220 und 1.442 Euro ausmacht.

In einigen Fitnessstudios gibt es Vertragsformblätter, in denen etwa die Mindestvertragsdauer, Kündigungsfristen oder Stilllegungszeiträume geregelt werden. Der AK Test zeigt: Weniger als die Hälfte der untersuchten Fitnessstudios (15) händigte den Kunden Vertragsformblätter vor der Unterzeichnung des Vertrages aus. 13 Studios taten das nicht. Fünf hatten gar keine Vertragsformblätter.

Wer sich fit halten will, hat auch die Möglichkeit, gratis auszuprobieren, ob's gefällt oder nicht. 15 (45 Prozent) der untersuchten Studios bieten ein Gratisprobetraining an. Wer sich dann für das Fitnesscenter entschließt, sollte die Mindestvertragsdauer beachten. Die kürzeste beträgt ein Monat, die längste 18 Monate. In 20 Studios (rund 60 Prozent) muss der Vertrag vom Kunden gekündigt werden, sonst verlängert er sich automatisch. Die Kündigungsfristen reichen von vier Wochen bis zu sechs Monaten. Bei drei Viertel der Studios kann der Vertrag auch stillgelegt werden. Die Stilllegungszeiträume reichen von zwei Wochen bis zu sechs Monaten.

Tipps der AK Konsumentenschützer

  • Preise vergleichen - die in den Einschreibgebühren enthaltenen Leistungen sind sehr unterschiedlich. Lassen Sie sich daher auch bei den Leistungen genau beraten.

  • Kann der Vertrag stillgelegt werden, erkundigen Sie sich, unter welchen Umständen das möglich ist und über die damit eventuell verbunden Kosten.

  • Achten Sie auf Kündigungsfristen, vor allem, wenn Sie mittels Bankeinzug zahlen.

  • Bei Erlagschein-Zahlung könnten zusätzliche Gebühren verrechnet werden, was die monatliche Bezahlung ziemlich erhöhen könnte.

  • Wenn Sie eine längerfristige Mitgliedschaft im Voraus bar bezahlen, können Sie unter Umständen Geld sparen!

  • Kostet das Probetraining, fragen Sie, ob die Kosten dafür bei einer Mitgliedschaft gutgeschrieben werden. Es kann passieren, dass Sie schon für ein Probetraining einen Vertrag unterschreiben. Streben Sie keine Mitgliedschaft an, müssen Sie den kündigen!

Quelle: konsumentenschutz, ak

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