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Fitness-Apps im Test

Fünf populäre App-Angebote unter der Lupe


16.04.2015

Fitness-Apps im Test; Bildquelle: obs/COMPUTER BILD
Im Frühling steigt parallel zu den Temperaturen auch wieder die Lust für sportliche Betätigung im Freien. In den App-Stores buhlen viele Anbieter mit verschiedensten Fitness-Apps um die Gunst der Nutzer. Die digitalen Helfer sollen an Übungen erinnern, anfeuern, über Leistungsfortschritte informieren und individuell erstellbare Trainingspläne liefern. Die Zeitschrift COMPUTER BILD hat in ihrer Ausgabe 09/2015 fünf populäre App-Angebote unter die Lupe genommen. Fazit der Tester: Das Niveau der vorgeschlagenen Work-outs ist teilweise viel zu hoch und berücksichtigt individuelle körperliche Eigenschaften nicht genug.

Keine der getesteten Apps erkundigte sich bei der Ermittlung des geeigneten Trainingsprogramms nach gesundheitlichen Problemen der Anwender. Außerdem auffällig: Die Apps erfassen zwar oft das jeweilige Gewicht der Nutzer, stimmen die Trainingspläne jedoch nicht passend darauf ab. COMPUTER BILD rät Anfängern daher, sich die Übungen lieber erst vom Experten zeigen zu lassen, bevor sie zur App greifen. Denn einige Einsteigerpläne könnten sogar echte Fitnessprofis an ihre Grenzen bringen. So berechnete eine App etwa 20 Klimmzüge für Anfänger - eine klare Überforderung.

Am meisten überzeugen konnte im COMPUTER BILD-Test das Angebot von Virtuagym Pro. Für knapp 7 Euro im Monat bietet die App umfangreiche Trainingspläne und 400 Übungen. Wer sich schon auskennt, findet beim Testsieger Inspiration und neue Übungen. Allerdings haben sich auch hier lt. den Testern einige wenige Fehler eingeschlichen, die zu Haltungsschäden führen können.

Der Zweitplatzierte Freeletics punktete mit dem besten individuellen Work-out im Test, verfügt aber nur über eine verhältnismäßig geringe Anzahl an Übungen (35). Außerdem ist keine Auswahl nach Muskelgruppen möglich. Des Weiteren fiel die App mit einem hohen Abonnementpreis von 35 Euro negativ auf. Erfreulich: Sie informierte am detailliertesten über Gefahren durch Überbelastung und Fehlhaltungen.

Die Angebote "7 Minuten Training" und "7 Minuten Workout" erhielten Punktabzug wegen der geringen Anzahl an Übungen, dem starren Ablauf und der kaum vorhandenen Abwechslung beim Training. Einige der Übungen, wie das rückwärtige Trizeps-Drücken am Stuhl, befanden Gesundheitsexperten gegenüber der COMPUTER BILD-Testredaktion sogar als gefährlich.

Den vollständigen Test der Fitness-Apps finden Sie in der Ausgabe 09/2015 von COMPUTER BILD, die am 11. April 2015 erschienen ist. COMPUTER BILD im Internet: www.computerbild.de

 
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