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Falsch Atmen kostet Lebenskraft

Viele Menschen atmen zu flach und beeinträchtigen damit ihr Wohlbefinden

05.04.2007

Zu flache Atmung beeinträchtigt das Wohlbefinden. Kaum jemand atmet heutzutage noch instinktiv richtig. Schon kleine Kinder sind häufig verspannt und atmen zu flach, und viele Erwachsene führen ein geradezu "atemloses" Leben, getrieben von Stress und Zeitnot.

Ein erwachsener Mensch atmet normalerweise durchschnittlich 15 Mal in der Minute ein und aus. Dabei gelangt Sauerstoff über die Atemwege (Bronchien) in die Lungenbläschen und von dort in die roten Blutkörperchen. Der Blutkreislauf sorgt für den Weitertransport bis in die einzelnen Körperzellen. Sie benötigen das lebensnotwendige Gas ebenso wie Nährstoffe zur Energiegewinnung. Bei einer tiefen Vollatmung kann ein Erwachsener zwischen 50 und 75 Liter Luft pro Minute einatmen.

Bei einer flachen Atmung sind es hingegen nur sieben bis zehn Liter. Damit verschenken wir Lebenskraft. Die Minimalversorgung drosselt alle Stoffwechselvorgänge auf Sparflamme. Das verschlechtert die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn und beschert obendrein Kopfschmerzen und Verspannungen.

Die menschliche Atmung reagiert äußerst sensibel auf Sorgen, Unzufriedenheit, Zwänge und Ängste. Die enge Verbindung zwischen Körper und Seele drückt sich in vielen Redewendungen aus wie: "Da bleibt mir glatt die Luft weg!" oder "Vor Schreck stockte ihm der Atem."

Mit wiederholten Erkältungen, Herz-Kreislaufstörungen, Magengeschwüren oder Rückenbeschwerden reagiert der Körper auf den Dauerstress. Zudem können auch zu enge Kleidung, verkrampftes Sitzen, Fehlhaltungen und Bewegungsmangel zur falschen Atmung beitragen. Viele Menschen atmen außerdem zu sehr in die Brust statt in den Bauchraum (Zwerchfellatmung).

Wer richtig atmen will, sollte öfter mal in lockerer Haltung die Hand auf den Bauch legen und die Bauchatmung üben. Sie wirkt wie ein Mini-Entspannungstraining, das man überall im Stehen oder Liegen durchführen kann. Wichtig ist dabei das ruhige, tiefe Einatmen durch die Nase und etwa gleich lange Ausatmen durch den Mund. Es stärkt die Atemmuskulatur. Verschiedene Übungen unter Anleitung eines geschulten Atemtherapeuten helfen, sich einen gesunden Atemrhythmus anzueignen und gezielt Verspannungen zu lösen.

Quelle: dgk

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