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FAIRTRADE

Nahrungsmittel mit sozialen und ökologischen Mindeststandards

Dieser Tage feiert FAIRTRADE Österreich (vormals TransFair) sein zehnjähriges Bestehen. In diesen zehn Jahren haben österreichische KonsumentInnen an die 6,9 Millionen kg FAIRTRADE Produkte mit nach Hause genommen - dies entspricht 377.000 Einkaufssackerl oder 68.700 randvolle Einkaufswagerl. Damit ist der Faire Handel in den vergangenen Jahren aus seinem "Nischendasein" heraus und in die Supermarktregale hinein gelangt. Nach Angaben von FAIRTRADE Österreich konnten dadurch die Lebensbedingungen von 49.000 Menschen in Entwicklungsländern dauerhaft verbessern werden.

Was 1993 als von vielen guten Wünschen begleitetes Experiment begann, ist heute fester Bestandteil der Wirtschaftsrealität: über 2.700 österreichische Geschäfte führen Produkte mit dem FAIRTRADE Gütezeichen, von fair gehandeltem Kaffee, Tee, Orangensaft, Kakao bis hin zu Schokolade, Bio-Bananen, Bio-Rohrzucker und Honig. 20 namhafte Unternehmen sind inzwischen LizenznehmerInnen von FAIRTRADE. "Der Faire Handel bietet die konkrete Chance, soziale und ökologische Mindeststandards weltweit umzusetzen. Egal ob Kaffee, Bananen Orangensaft und in Zukunft noch andere Produkte, wir haben als KonsumentInnen die Macht zu entscheiden, ob Kinderarbeit und Naturzerstörung stattfinden oder nicht. Wer FAIRTRADE Produkte kauft, stellt sicher, dass die Welt fair-ändert wird", so Leon Lenhart, Geschäftsführer von FAIRTRADE Österreich.

Botschafter Dr. Georg Lennkh bestätigte als Leiter der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, dass der Kauf von fair gehandelten Produkten bessere Lebensbedingungen für die Kleinbauernfamilien in Entwicklungsländern schafft. FAIRTRADE bietet den Menschen im Süden eine wirkliche Zukunftschance. Folgende Ansätze werden dabei berücksichtigt: Bildung, Umweltschutz, Menschen- und Kinderrechte, soziale Verbesserungen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

"Dank einer sehr guten Zusammenarbeit von staatlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und privaten Unternehmen ist FAIRTRADE in Österreich zur Erfolgsgeschichte geworden. Diesen Weg gilt es auch in Zukunft fortzusetzen." Anlässlich des zehnjährigen Bestehens wurde die neue Strategie der Öffentlichkeit präsentiert, künftig auch Produkte aus dem Nicht-Lebensmittel-Bereich (Non-Food-Produkte) mit dem FAIRTRADE Gütesiegel in Österreich anzubieten. Den Start macht der FAIRTRADE Fußball aus Pakistan.

Pakistan liefert rund 80 % der Weltproduktion an Fußbällen. Alle Bälle werden traditionell aus 32 einzelnen Waben von Hand zusammengenäht. Das Nähen der Teile ist eine aufwändige und anstrengende Handarbeit. Sie geschieht in kleinen dörflichen Werkstätten, oft unter Mitwirkung von Kindern. Um dieser Situation entgegen zu wirken, werden in Kürze FAIRTRADE besiegelte Fußbälle vorgestellt, deren Erzeugung nach dem Konzept von Fairness sowie sozialen und ökologischen Mindeststandards erfolgt.

Nähere Informationen über FAIRTRADE, die in Österreich angebotenen Produkte und eine Liste der Geschäfte und Supermärkte, wo Sie diese erhalten, finden Sie auf der FAIRTRADE-Webseite ...




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