Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Ernährungspyramide : Kein Lebensmittel ist ungesund

Manche Dinge sollten selten gegessen werden, andere mehrmals täglich

04.10.2005


Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
Fünf von sieben Haupt-Risikofaktoren für schwere Erkrankungen und Todesfälle stehen in Zusammenhang mit der Ernährung. Im Einzelnen sind dies erhöhter Blutdruck und erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht, zu geringer Obst- und Gemüsekonsum sowie zu hoher Alkoholkonsum. Mit einer Informations-Offensive unter dem Motto "Die Ernährungspyramide baut auf!" zeigt der Fonds Gesundes Österreich gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und weiteren KooperationspartnerInnen, wie diese Risiken durch eine vielfältige und ausgewogene Ernährung verringert werden können. Die zentrale Botschaft der Initiative: Kein Lebensmittel ist "ungesund" und deshalb verboten. Es kommt allein auf die Menge und Kombination an. Grafisch veranschaulicht wird das durch die Ernährungspyramide .

Die aktuelle Initiative soll wesentlich dazu beitragen, das präventive Potenzial einer richtigen Ernährung auch zu nutzen. Die durch falsche Ernährung bedingten Erkrankungsrisiken sollen verringert und den ÖsterreicherInnen gesündere Formen des Essens und Trinkens schmackhaft gemacht werden. "Wir empfehlen eine vielfältige und ausgewogene Ernährung, die dem Bild der Ernährungspyramide entsprechend zusammengesetzt ist.", erklärte Dennis Beck, der Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich. Die Ernährungspyramide veranschaulicht, in welchen Mengen bestimmte Lebensmittelgruppen auf dem Menüplan der Österreicherinnen und Österreicher stehen sollten.

Kein Lebensmittel ist ungesund oder gar "verboten". Aber manche Dinge sollten eben nur sehr selten gegessen werden, andere täglich und reichlich - so wie Obst und Gemüse, von denen fünf Portionen pro Tag empfehlenswert sind, gleiches gilt für Kartoffeln und Getreideprodukte. Diese Produkte bilden die Basis der Pyramide. Weit oben finden sich Fette und Öle, von denen möglichst wenig verzehrt werden sollte, an der Spitze stehen kleine "Extras" wie Süßigkeiten, Mehlspeisen und salzige Knabbereien.

"Wir wollen mit unserer aktuellen Kampagne nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vor gesundheitlich ungünstigen Formen der Ernährung warnen", betonte Beck. Vielmehr solle den Menschen in Österreich gesundes Essen schmackhaft gemacht werden. Denn hierzulande stehe eine Vielfalt an wohlschmeckenden Nahrungsmitteln zur Verfügung, die gleichzeitig auch das Wohlbefinden erhöhen könnten: "Wer einmal damit begonnen hat, sich vielseitig und ausgewogen zu ernähren, wird bald merken, dass gesund letztlich auch genussvoll bedeutet."

Neben einer groß angelegten Informationskampagne mit Gerald Pichowetz in TV, Print- und Online-Medien finden Ernährungstage in allen Bundesländern statt. Es werden in jedem Bundesland je zehn Aktionstage veranstaltet. An Veranstaltungsorten wie etwa Messehallen oder Einkaufszentren werden unter anderem Info-Materialien verteilt und ErnährungsexpertInnen geben ihr Wissen an Besucher weiter. Weiters sind unter anderem "Blindverkostungen" verschiedener Lebensmittel geplant. Wer alles richtig errät, erhält eine kleine Belohnung. Verteilt werden bei den Aktionstagen Kinder-T-Shirts mit einem Cartoon und der Ernährungspyramide, Sets zu je 5 Kinder-Gummiarmbändern sollen den Nachwuchs dazu animieren, 5 mal täglich zu Gemüse und Obst zu greifen. Baumwoll-Einkaufstaschen mit der Ernährungspyramide als Aufdruck sollen dazu anregen, beim Einkauf öfter eine "gesunde Wahl" zu treffen.

Hohen Bedarf für die Aufklärungsarbeit durch die Kampagne beobachtet Univ.-Prof. Dr. Ingrid Kiefer vom Institut für Sozialmedizin der Universität Wien: "Die Ernährung der ÖsterreicherInnen setzt sich immer noch sehr ungünstig zusammen", so die Ernährungswissenschaftlerin. Die durchschnittliche Fettzufuhr sei zu hoch, der Konsum an Gemüse, Milch und Milchprodukten zu gering und der Verzehr an Fleisch und Fleischprodukten sogar zwei- bis dreimal höher als es für die Gesundheit zuträglich ist, erklärte Prof. Kiefer: "In Sachen Ernährungszustand der ÖsterreicherInnen gibt es also noch große Potenziale für positive Veränderungen. Deshalb ist nur zu hoffen, dass die Kampagne ,Die Ernährungspyramide baut auf' möglichst viele Menschen in Österreich erreicht und diese dann ihre Ernährung auf eine gesunde Basis stellen."

Quelle: FGÖ

Lebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Lebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Die sichere und flexible Vorsorge-Ergänzung speziell für die "Generation 50 Plus". Vermögensaufbau, Pensions-Aufbesserung und Schutz für Ihre Familie - ganz ohne Gesundheitsprüfung. Jetzt informieren! » weiter lesen


Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...