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Erfrischung für müde Füße

In Bewegung kommen und müde Füße wieder munter machen

04.04.2006
 
In Bewegung kommen und müde Füße wieder munter machen, lautet das Motto. "Barfuß gehen wann immer möglich und vor allem dort, wo es die Hygiene erlaubt, ist mit das Beste, was man seinen Füßen bieten kann", sagt Andreas Sanders, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Podologen. Um Hautkrankheiten wie Fußpilz oder Warzen zu vermeiden, empfiehlt der Fußpfleger spezielle Haut- und Nagelschutzcremes, die bei regelmäßiger Anwendung pilzabwehrend wirken.

Für gute Pflege und regelmäßige Fußgymnastik plädiert auch Manfred Thomas, Vorstandsmitglied der Deutschen Fuß- und Sprunggelenkschirurgie. Barfuss auf Gras, auf Kies oder am Strand laufen regt die Muskulatur an, pumpt das angestaute Blut aus den Venen und hilft, die natürlichen Fußwölbungen zu erhalten. "Täglich einige Minuten Fußmassage und -gymnastik, zum Beispiel mit den Zehen Teppichflusen greifen, auf den Zehenspitzen sowie den Außen- und Innenkanten umhergehen, und man hat etwas für seine Fußgesundheit getan", so der Orthopäde.

Der Frühjahrs-Checkfür die Füße sollte mit einem kritischen Blick auf die Haut beginnen. Nach Monaten ohne Licht und Luft empfiehlt Sanders, verhornte, schwielige Stellen mit einem Bimsstein oder einer Hornhautpfeile zu entfernen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte man dabei aber unbedingt sanft vorgehen.

Wer unsicher ist, sollte den Gang zum medizinisch-geschulten Fußpfleger antreten. Das empfiehlt Sanders unter anderem Diabetikern, die aufgrund ihrer Erkrankung oft nur noch wenige Empfindungen in den Nerven haben und zum Teil schlecht sehen. "Die Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Nagelpflege in Eigenregie ist dabei sehr groß."

Tägliches Eincremen entsprechend des Hauttyps sei das A und O gepflegter Füße. "Fettcremes eignen sich für trockene Haut; für eher feuchte Füße empfiehlt sich ein Puder." Die Nägel sollte man gerade schneiden, entlang der Zehenkuppe und keinesfalls zu kurz, um ein Einwachsen des Nagels in die Haut zu vermeiden. "Schwielen kann man vorsichtig selber abtragen, doch damit allein ist es nicht getan", sagt Thomas. Vielmehr seien Schwielen und Hornhaut das Ergebnis falscher Belastung und ungesunden Drucks auf die betreffende Fußregion. Es empfiehlt sich daher, der Ursache genauer auf den Grund zu gehen. Auch bei Warzen empfiehlt Manfred Thomas, "nicht selber rumzudoktern", sondern den Hautarzt zu fragen.

Grundsätzlich rät der Mediziner, schmerzende oder kranke Füße nicht zu schonen oder gar aus Scham zu verstecken, sondern sie behandeln zu lassen. Denn sonst sei man irgendwann in seiner Lebensqualität eingeschränkt. "Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen." Nicht zuletzt ist auch die richtige Wahl der Schuhe ein Faktor am Weg zur Fußgesundheit. Der Schuh sollte bequem sein und die natürliche Abrollbewegung des Fußes unterstützen. Er darf nicht zu eng in Breite und Länge sein. "Zwei Drittel Zentimeter Luft nach vorne ist richtig", erklärt Werner Dierolf, Präsident des deutschen Zentralverbandes Orthopädieschuhtechnik.

Nicht unbedingt zum gesunden Schuhwerk zählen modisch-spitze Pumps oder Schuhe mit hohem Absatz. Sie schnüren die Zehen ein. Durch die hohen Absätze entsteht ein Gefälle, das den Druck auf Ballen und Zehen unnatürlich verstärkt. Hühneraugen, Druckstellen, Deformierungen und Schmerzen in Muskeln und Gelenken können die Folge sein. "Wenn schon, dann sollten Frauen hohe oder sehr spitze Schuhe nur kurzzeitig tragen", sagt Werner Dierolf. Einen Absatz bis zu drei Zentimetern hält Dierolf noch für "fußgesund".

Quelle: dpe

 
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