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Erektionsstörung und Therapie-Möglichkeiten

Welche Optionen gibt es?


Hat der Arzt die Diagnose Erektile Dysfunktion gestellt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Erektionsstörung in Angriff zu nehmen. Dazu gehört die Therapie mit Tabletten, Injektionen, Hormonbehandlungen oder mechanischen Erektionshilfen. Über 95 Prozent der Männer mit Erektionsstörung kann so geholfen werden. Die meisten entscheiden
sich für Tabletten.

Tabletten
Bei der medikamentösen Therapie gibt es die sogenannten PDE-5-Hemmer, die im Penis den Bluteinstrom in die Schwellkörper fördern. Diese Wirkstoffe hemmen das Enzym PDE 5 (Phosphodiesterase 5), das für den Abbau von cGMP (zyklisches Guaninmonophosphat) verantwortlich ist. Die auf dem Markt erhältlichen PDE-5-Hemmer unterscheiden sich in ihrer Wirkdauer. Es gibt zwei kurz wirksame und einen lang wirksamen PDE-5-Hemmer mit einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden. Diese lange Wirkdauer ermöglicht Paaren, ihr Liebesleben flexibel und ohne Zeitdruck zu gestalten. Alle PDE-5-Hemmer wirken nur bei entsprechender sexueller Stimulation.

Zäpfchen
MUSE (Medicated Urethral System for Erection): Ein winziges Harnröhren-Zäpfchen mit dem Wirkstoff Alprostadil wird mit Hilfe eines Kunststoffröhrchens direkt in die Öffnung der Harnröhre an der Spitze des Penis eingeführt. Der Penis wird dann zwischen den Handflächen gerollt, damit sich der Wirkstoff verteilt. Dadurch kann es zu einer gesteigerten Durchblutung und somit zur Erektion kommen.

Injektion
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, auch SKAT genannt, wird derselbe Wirkstoff kurz vor dem Geschlechtsverkehr direkt in den Penis gespritzt. Die Erektion tritt bei dieser Therapie auch ohne sexuelle Stimulation ein.

Mechanische Erektionshilfen
Etwa fünf Prozent der betroffenen Männer reagieren nicht auf medikamentöse Therapien. Für sie stehen mechanische Erektionshilfen wie die Vakuum-Pumpe zur Verfügung: Die Vakuum-Erektionshilfe ist ein Kunststoffzylinder, der über den Penis gestülpt und fest an die Peniswurzel gedrückt wird. Anschließend wird ein Unterdruck erzeugt, sodass vermehrt Blut in den Penis einströmen kann. Das Blut wird mit einem um den Penis gelegten Gummiring am vorzeitigen Abfluss gehindert.

Operationen
Wenn alle konventionellen Therapien nicht helfen, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein, z. B. ein Penisimplantat. Der operative Eingriff sollte aber nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden, weil das Schwellkörpergewebe dabei weitgehend für immer zerstört wird.

Quelle: djd


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