Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Elektrische Zahnbürste für ältere Menschen oft besser

Parodontitis ist ein Gesundheitsrisiko für den gesamten Körper

09.10.2008

Die richtige und gründliche Mundpflege ist auch im Alter wichtig, um möglichst viele Zähne lange gesund zu erhalten. Denn die echten Zähne sind ein Stück Lebensqualität - beim Essen wie auch beim Sprechen. Elementar ist bei der Pflege das richtige Putzen der Zähne, um die bakterielle Plaque - den sogenannten Zahnbelag - gründlich zu entfernen. Dies geht mit Hilfe einer Handzahnbürste, die allerdings an die manuelle Geschicklichkeit und die Systematik der Zahnpflege höhere Anforderungen stellt. Gerade älteren Menschen fällt es zunehmend schwerer, eine Handzahnbürste zu benutzen, insbesondere wenn durch Krankheit die Motorik eingeschränkt ist. Eine elektrische Zahnbürste kann für sie die bessere Alternative sein.

Elektrische Zahnbürsten mit oszillierend-rotierender Bewegungscharakteristik sind Handzahnbürsten bezüglich Plaqueentfernung und Gingivitisreduktion in Kurz- und Langzeitstudien überlegen. Zudem fällt es vielen Menschen leichter, mit einer elektrischen Zahnbürste gründlich zu putzen. So können mit dem kleinen rotierenden Bürstenkopf schwer zugängliche Stellen wie die hinteren Zähne und die Innenseiten leichter gereinigt werden. Eine richtige Systematik bei der Zahnpflege ist aber auch bei elektrischen Zahnbürsten notwendig. Außerdem ist es für manchen älteren Menschen einfacher, den kompakteren Griff einer elektrischen Zahnbürste zu halten. Für die effektive Mundhygiene zu Hause ist auch die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und den speziellen Interdentalbürstchen wichtig - möglichst jeden Tag.

Das gründliche Entfernen des Zahnbelages ist für die Mundgesundheit entscheidend. Die Plaque enthält zahlreiche schädliche Bakterien, die verantwortlich sind für Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis. Wie ernst dieses Thema zu nehmen ist, zeigen folgende Zahlen: 40 Prozent der erwachsenen  Bevölkerung leiden an einer parodontalen Erkrankung mittlerer Schwere. Diese Menschen haben Zahnfleischtaschen von vier bis fünf Millimetern Tiefe. Bei den Senioren im Alter von 65 bis 74 Jahren zeigen sich bei 18 Prozent sogar schwere Entzündungen des Zahnbettes mit einer Taschentiefe von sechs und mehr Millimetern.

Solche Entzündungen bedeuten ein zusätzliches Krankheitsrisiko für den gesamten Körper. Das haben Wissenschaftler in zahlreichen Untersuchungen herausgefunden. Parodontitis gehört zu den wesentlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akuten wie chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes und das metabolische Syndrom. Das gilt auch umgekehrt. Wird eine Parodontitis behandelt, dann kann sich dies positiv auf die Blutgefäße auswirken - ihre Funktionsfähigkeit verbessert sich wieder.

Um einer Parodontitis vorzubeugen, können individuelle Tipps für eine effektive Zahnpflege und Mundhygiene bei jedem Zahnarzt und seinem Team erfragt werden.

Quelle: dgk

Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...