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Frauen leiden oft an Eisenmangel

Erschöpfung und Lustlosigkeit können am fehlenden Eisen liegen

05.02.2007

Viele Frauen kennen folgende Beschwerden: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Unkonzentriertheit, Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten, Schmerzen beim Schlucken, brüchige Haare oder Nägel, blasse oder trockene Haut oder eingerissene Mundwinkel! All dies könnte auf Eisenmangel hindeuten. Auch kalte Hände und Füße, Schlaflosigkeit und Libidostörungen sind Symptome.

Eisenmangel gehört zu den am häufigsten auftretenden Ernährungs-Mangelerscheinungen der westlichen Welt. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa dieHälfte aller Frauen an Eisenmangel leiden. Dennoch handelt es sich nicht um eine Bagatell-Erkrankung, denn aus einer Eisenunterversorgung kann sich eine chronische Eisenmangelanämie (Blutarmut) entwickeln.

Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin, der für die Sauerstoffversorgung essentiell ist. Daneben ist Eisen an vielen Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt.

Frauen brauchen pro Tag etwa zwei Milligramm Eisen, für Männer reicht die Hälfte. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf höher, daher sollten vor allem werdende Mütter ihren Eisenspiegel regelmäßig kontrollieren lassen.

Die Ursachen für einen Eisenmangel sind vielfältig

Neben einer unzureichenden Ernährung kommen auch Blutverluste, etwa bei einer starken Monatsblutung und der Geburt, durch ein Magengeschwür, eine Gastritis oder Hämorrhoiden, Verletzungen, Operationen, Dialyse-Behandlungen sowie häufige Blutspenden in Frage. Wenn Kinder zu wenig Eisen bekommen, kann sich ihre geistige und körperliche Entwicklung verzögern.

Eisenpräparate sollte man keinesfalls auf eigene Faust einnehmen! Bei einer Überdosierung kann es zu Nieren- und Leberschäden kommen. Wer bei sich einen Eisenmangel vermutet, sollte einen Arzt aufsuchen.

Tabletten mit Eisensalzen werden teilweise als Kur über längere Zeit eingenommen. Um die Eisenvorräte wieder aufzufüllen, dauert die Behandlung mindestens drei Monate. In schwerwiegenden Fällen kann das Eisen als Infusion in die Vene gegeben werden.

Eisen ist vor allem in Fleisch, Getreide und Hülsenfrüchten enthalten. Der Körper kann tierisches Eisen aus der Nahrung besser aufnehmen als pflanzliches. Wichtig sind zusätzlich Vitamin C-reiche Lebensmittel wie Obst oder Paprika, da dies die Aufnahme von Eisen im Magen-Darm-Trakt erleichtert.

Quelle: gl

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