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Duschen : Allgemeine Tipps für jeden Hauttyp

Zu viel Duschen trocknet die Haut aus

Sauber, am besten porentief rein wollen wir sein – und zwar immer. Lt. einer Umfrage in Deutschland duschen stolze 93 Prozent der Befragten deshalb oft und gerne, weil sie es hygienisch finden. Aber ist eine derart ausgeprägte Reinlichkeit überhaupt erstrebenswert – zumindest aus Sicht unseres größten Organs, der Haut?

Vor allem trockene Haut wird durch häufiges Duschen strapaziert. Sie verliert dadurch wichtige Fette und Feuchtigkeit. Der Säureschutzmantel, der die Haut vor äußeren Einflüssen bewahrt, wird bei trockener Haut durch jede Dusche geschädigt. Zwar ist auch für fette Haut zu intensive Reinigung eine Belastung, aber sie kann den Säureschutzmantel schneller wieder aufbauen. Fazit: Täglich duschen ist nicht notwendig. Achseln, Genitalbereich und Füße lassen sich auch mit dem Waschlappen reinigen. Wer jeden Tag duschen muss, sollte das möglichst kurz und nicht zu heiß tun und sich nicht jedes Mal komplett einseifen."

Extratipp für Sportler: "Wenn man abends nach dem Sport schon geduscht hat, sollte man sich am nächsten Morgen nur kurz waschen – das reicht völlig und schützt die Haut vor Austrocknung."


Welche Haut braucht was?


Trockene Haut
Menschen mit fettarmer und deshalb trockener Haut sollten alles vermeiden, was ihr zusätzlich Fett entzieht. Selbst die beste Körperlotion ist nie so gut wie der Schutz durch körpereigene Fette. Das heißt: möglichst kurz und lauwarm duschen. Duschgels für trockene Haut sollten pH-neutral (pH 7) bis "sauer" (pH 5) sein. Das steht auf dem Etikett – eventuell im Kleingedruckten. Empfehlenswert sind auch Duschöle oder Cremeduschen. Sie wirken zwar nicht rückfettend, wie häufig auf der Packung angegeben, aber immerhin entziehen sie der Haut deutlich weniger Fett als ein normales Duschgel. Peelings sollten höchstens einmal im Monat durchgeführt werden.

Sensible Haut
Bei diesem Hauttyp sind die Regeneration des Säureschutzmantels und die Fettproduktion gestört. Dadurch reagiert die Haut schnell mit Rötungen, Brennen oder Jucken auf mechanische (etwa Wolle) oder chemische Reize (wie Duft- und Farbstoffe). Bei diesem Hauttyp gelten ähnliche Empfehlungen wie für trockene Haut. Zum Duschen sollten Sie Produkte bevorzugen, die neben möglichst wenig Tensiden auch wenig Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten. Um Irritationen zu vermeiden, behandeln Sie Ihre Haut am besten wie ein rohes Ei: mit weichen Handtüchern abtupfen, nur lauwarmes Wasser, keine Peelings.

Fettige Haut
Dieser Hauttyp steckt häufiges Duschen besser weg, denn die entfernten Hautlipide werden rasch wieder nachgebildet. Trotzdem sollte man auch bei fettiger Haut milde Duschgels verwenden. Zu aggressive Reinigung würde nämlich die Haut anregen, noch mehr Fett zu produzieren.


Rubbeln

Die Hautdurchblutung und so das Immunsystem können durch spezielle Peelings für den Körper, mit Bürsten oder Handschuhmassagen angeregt werden. Gleichzeitig entfernt man dadurch auch abgestorbene Hautzellen.

Duschgel

Ist nach wie vor das beliebteste Produkt für Frauen und Männer. Während es die weiblichen Anwender eher sanft mit Pflegewirkung mögen, darf es für Männer ruhig frisch und prickelnd mit belebenden Wirkstoffen sein.

Quelle: beautypress


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