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Diät : Nahrungsmittel mit viel Wasser und wenig Fett

Von Obst und Gemüse kann man mehr essen

26.06.2007

Die Divise lautet: "Richtig essen statt wenig", wenn es um gesunde Gewichtsreduktion geht. Davon zeigen sich US-Wissenschafterinnen nach einer zwölf Monate andauernden Untersuchung mit fettleibigen Frauen überzeugt. Laut den Erkenntnissen von Barbara Rolls und Julia Ello-Martin von der Penn State University ist die sogenannte Kaloriendichte einer der Schlüssel zum hungerfreien und nachhaltigen Abnehmen.

Viel essen, wenig hungern

Unter der Kaloriendichte wird der Nährwert eines Nahrungsmittels pro Gewichtseinheit verstanden. Eine geringe Kaloriendichte haben Lebensmittel, wenn sie reichlich Wasser und wenig Fett enthalten - wie etwa Obst, Gemüse, ungebundene Suppen, mageres Fleisch oder Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt. "Eine Ernährungsweise mit niedriger Kaloriendichte erlaubt es, zufriedenstellende Portionen zu essen", erklärt Ello-Martin. Dadurch ließe sich das Gefühl von Hunger und Entbehrung bei gleichzeitiger Kalorienreduktion mindern.

Schon bisher sei bekannt gewesen, dass eine Ernährung mit geringer Kaloriendichte kurzfristig die Menge der aufgenommenen Energie reduziere, ergänzt Studienleiterin Barbara Rolls. Über das Potenzial dieser Diät für eine langfristige Gewichtsabnahme habe man indes noch nicht ausreichend Bescheid gewusst. Eine Diät im engeren Sinn ist die Verringerung der Kaloriendichte allerdings nicht: Anders als bei vielen Abspeckkuren sei den Probandinnen der aktuellen Studie keinerlei Obergrenze für die tägliche Kalorienaufnahme gesetzt worden, geben die Forscherinnen an.

Ernährung, Verhalten, Bewegung

71 fettleibige Frauen im Alter von 22 bis 60 Jahren beteiligten sich während des gesamten Jahres an der Untersuchung, in deren Rahmen zwei Ernährungsweisen miteinander verglichen wurden: Zum einen eine fettarme Kost, zum anderen eine Diät, bei der zusätzlich zur Fettreduktion auf einen hohen Anteil an wasserreichen Lebensmitteln geachtet wurde.

Die Teilnehmerinnen beider Gruppen erhielten Ratschläge von Ernährungsexpertinnen. Zudem nahmen sie an einer Verhaltenstherapie teil, die unter anderem beim Umgang mit Stress und emotional motiviertem Essen helfen sollte. Auch ein Aktivprogramm war Teil der Maßnahme: Den Frauen wurden Schrittzähler ausgehändigt, mit deren Unterstützung sie nach und nach die täglich zurückgelegte Strecke steigern sollten.

Reich an Wasser, arm an Fett

Nach einem Jahr, so berichtet das Team, hätten sich bei den Probandinnen beider Gruppen signifikante Gewichtsabnahmen gezeigt. Auch die Kaloriendichte habe sich in beiden Fällen verringert. Allerdings hätten die Frauen in der Gruppe, in der wasserreiche Lebensmittel bevorzugt wurden, in den ersten sechs Monatenmehr an Gewicht verloren als die Frauen der Fettreduktions-Gruppe, geben die Forscherinnen an.

Aus den Ernährungstagebüchern der Teilnehmerinnen sei überdies hervorgegangen, dass jene, die wasserreich speisten, im Hinblick auf das Gewicht der Lebensmittel 25 Prozent mehr aßen und weniger Hunger hatten als die fettarm Essenden. "Indem sie mehr Obst und Gemüse verzehrten, konnten sie mehr essen, und das half ihnen wahrscheinlich, bei ihrer Diät zu bleiben und mehr Gewicht zu verlieren", fasst Ello-Martin zusammen. Die Ergebnisse wurden im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht.

Quelle: Netd, medicalnewstoday

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