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Diät kann Fahrer beim Autofahren beeinflussen

Müdigkeit, Konzentrations- und Sehstörungen als mögliche Folgen

26.02.2007

Den Frühling nehmen viele Menschen zum Anlass, um sich von ein paar Kilos zu trennen. Allerdings greifen viele zu Methoden, die nicht nur ihnen selbst schaden. Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC warnt davor, dass Radikalkuren und Nulldiäten die Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr beeinträchtigen können. Der Grund liegt laut ÖAMTC-Mediziner Raimund Saam in einem durch diese Diäten oftmals begünstigten Flüssigkeitsmangel und dem Absinken des Blutzuckerspiegels. Dadurch würde sich die Reaktionsgeschwindigkeit erheblich verlangsamen.

Ebenso können rasche Ermüdung, verringerte Konzentrationsfähigkeit und Sehstörungen Folgen von allzu radikalem Fasten sein. "Wer zwei Tage lang nichts isst und dann mit dem Auto fährt, muss mit einer verlängerten Reaktionszeit und Problemen beim Erfassen komplexer Verkehrssituationen rechnen", so Saam. Auch wer zum Zwecke des Abnehmens zu Appetitzüglern oder Medikamenten greift, ist vor negativen Auswirkungen im Autoverkehr nicht gefeit: So könnten diese Präparate das Reaktionsvermögen beeinträchtigen und zu Übererregbarkeit führen, heißt es seitens des ÖAMTC.

Quellen: Netd, ÖAMTC

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