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Diabetiker sollten nach fettigen Speisen nicht rauchen

Höheres Risiko für Adernverkalkung

31.05.2007

Diabetiker, die deftige Mahlzeiten wie Gebratenes oder Gegrilltes essen und zusätzlich noch Raucher sind, verstärken das ohnehin bestehende Risiko für Adernverkalkung erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam vom Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen der Diabetesklinik Bad Oeynhausen in einer aktuellen Studie. "Sowohl bei den großen als auch bei den kleinen Blutgefäßen konnten wir teils erhebliche Verschlechterungen feststellen. Rauchen Diabetiker nach fettigen Mahlzeiten, führt dies bei den großen Blutgefäßen zu einer 35-prozentigen Beeinträchtigung, während die kleinen mit 60 Prozent noch stärker geschädigt werden", erläutert Alin Stirban, Assistenzarzt an der Diabetesklinik Bad Oeynhausen.

Interessant ist, dass das Rauchen einer Zigarette bereits 30 Minuten später einen messbar negativen Einfluss auf die Funktion der Blutgefäße hat. Nahmen die Studienteilnehmer drei Tage lang vor dem Rauchen hingegen den Vitaminabkömmling Benfotiamin, konnten wesentliche Verbesserungen erzielt werden. "Wir konnten erfolgreich nachweisen, dass die Einnahme dieses Wirkstoffes zu einer vollständigen Erholung der kleinen und großen Blutgefäße führt", so Stirban. Aus diesen Ergebnissen schlussfolgern die Wissenschaftler, dass ein Teil des gefäßschädigenden Einflusses des Rauchens auf den hohen Gehalt an so genannten Advanced Glycation Endprodukten (AGE) zurückzuführen ist.

AGEs sind verzuckerte Einweißmoleküle, die dem Körper durch das Rauchen oder AGE-reiche Nahrung wie Gebratenes oder Gegrilltes schweren Schaden zufügen können. "Wir alle haben AGEs, dennoch besitzen Diabetiker einen Überschuss an Glukose, sodass dies bei Diabeteskranken in Kombination mit dem Rauchen besonders schädlich ist", meint Stirban. Bei Zuckerkranken werden somit toxische Substanzen aufgrund eines erhöhten Blutzuckerspiegels vermehrt im Körper produziert und sind daher maßgeblich für die Entstehung von Folgeerkrankungen an Blutgefäßen und Nerven verantwortlich.

Benfotiamin scheint vor diesem Hintergrund ein effizienter Wirkstoff zu sein, der die AGEs in ihrer Entstehung hemmt. Erfolgversprechend ist auch, dass Benfotiamin seit einigen Jahren ohne relevante Nebenwirkungen bei der Behandlung diabetischer Nervenleiden (Polyneuropathien) eingesetzt wird. Blutgefäße können somit vor AGEs geschützt werden und einen wichtigen Beitrag zur Arteriosklerose-Prävention bei Diabeteskranken leisten.

Quelle: pt

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