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Diabetes ist weltweit eine der größten Krankheiten

10 Irrtümer in Zusammenhang mit Diabetes

19.10.2007

Auf den ersten Blick ist es nur eine Zahl: 350 Millionen Menschen, so schätzt der Internationale Diabetes-Bund (IDF), werden 2025 weltweit an der Stoffwechselkrankheit Diabetes leiden. Bei näherem Hinsehen aber wird aus der Zahl mehr. Sie wird zu Sprengstoff, einer tickenden Zeitbombe für die Gesundheitssysteme der Welt, die unter explodierenden Kosten zusammenzubrechen drohen. Wenn nichts getan, nicht gegengesteuert wird. Mit der weltweiten Aufklärungs-Kampagne "Vereint gegen Diabetes" will der IDF jetzt das Ruder herumreißen. Das Ziel: Endlich mit noch immer weit verbreiteten Irrtümern in Sachen Diabetes aufzuräumen. Die nämlich halten sich erstaunlich hartnäckig, wie die folgenden zehn Beispiele zeigen.
 
Irrtum 1: Diabetes ist nicht tödlich
Die Wirklichkeit sieht anders aus: Alle zehn Sekunden stirbt weltweit ein Mensch an den Folgen von Diabetes.
 
Irrtum 2: Diabetes ist eine "Wohlstands-Krankheit"
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. In vielen Ländern Asiens, im Mittleren Osten oder der Karibik leiden bis zu 20 Prozent der Bevölkerung an Diabetes.
 
Irrtum 3: Für den weltweiten Kampf gegen Diabetes steht genug Geld  zur Verfügung.
Schön wäre es. Aber die Realität sieht anders aus. Das weltweite Entwicklungshilfe-Budget betrug im Jahre 2002 rund 2,9 Milliarden Dollar.
Der Löwenanteil dieser Summe wurde für die Eindämmung der Immunschwäche AIDS verwendet. Und gerade einmal 0,1 Prozent der Gesamtsumme stand für die Bekämpfung aller bekannten nicht übertragbaren Krankheiten - darunter eben auch Diabetes Mellitus - zur Verfügung.
 
Irrtum 4: Die Diabetes-Behandlung kostet nicht viel
Ein fataler Irrglaube. Die Behandlungskosten haben das Potenzial, jedes Gesundheitssystem zu ruinieren. Nur zwei Zahlen: Allein 2007 rechnet man mit weltweiten Ausgaben von 375 Milliarden US-Dollar im Kampf gegen die Krankheit.
 
Irrtum 5: Diabetes trifft nur alte Menschen
Falsch. Die Krankheit trifft alle Altersgruppen. Besonders bedrohlich: Gerade in den Industrieländern sind mittlerweile auch junge Menschen vom so genannten Altersdiabetes betroffen.
 
Irrtum 6: An Diabetes erkranken hauptsächlich Männer
Auch das ist Unsinn, es kann jeden treffen. Mehr noch: Die Quote der an Diabetes Mellitus erkrankenden Frauen steigt.
 
Irrtum 7: Diabetes ist die Quittung für ungesunde Lebensführung
Gerade in den Entwicklungsländern haben Arme und Kinder kaum eine Wahl, wie sie sich ernähren.
 
Irrtum 8:  Diabetes kann man nicht vorbeugen
Mehr Bewegung und gesündere Ernährung könnten helfen, 80 Prozent des am weitesten verbreiteten Typ-2-Diabetes zu vermeiden.
 
Irrtum 9: Diabetes-Vorsorge ist zu teuer
Auch hier widersprechen die Zahlen. Programme zur Verbesserung der Lebensumstände könnten helfen, die drohende Pandemie zu verhindern.
 
Irrtum 10: Sterben müssen wir alle
Schon richtig. "Aber wollen Sie einen schmerzhaften, langsamen und vor allem vorzeitigen Tod?", so die provozierende Frage der IDF-Kampagne "Vereint gegen Diabetes".
 
Zumindest in Industrieländern hat es jeder selbst in der Hand, Diabetes vorzubeugen. Wer bereits mit Diabetes lebt, kann Spätfolgen verhindern oder zumindest hinauszögern. Eine Hilfe sind dabei Blutzuckermessgeräte, mit denen Menschen mit Diabetes selbst ihren Blutzucker kontrollieren können.
 
Bei Diabetes gilt, was Frank Vinicor, Direktor der Division "Diabetes Translation" des amerikanischen Zentrums für "Disease Control and Prevention", drastisch formulierte: "Die Gene mögen die Pistole laden, aber der Mensch ist es, der abdrückt."

Quelle: pressrelations


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