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Depression nach einem Herzinfarkt ist gefährlich

Betroffene müssen etwas für ihre Psyche tun

01.02.2007

Nach einem Herzinfarkt sind Depressionen, Ängste und das Gefühl von Wut häufige Reaktionen. Das Wiedererlangen emotionaler Ausgeglichenheit ist allerdings ein wichtiger Bestandteil der Genesung betroffener Patienten. Darauf weisen Wissenschafter in der Jänner-Ausgabe der US-Publikation "Mayo Clinic Woman’s Health Source" hin. So würden etwa Menschen, die nach einem Herzinfarkt Depressionen entwickeln, innerhalb eines Jahres eher wegen eines Herzproblems in Spitalsbehandlung kommen als Menschen, die nach dem Infarkt depressionsfrei bleiben.

Auch haben depressive Herzinfarkt-Überlebende im Vergleich zu nicht-depressiven Betroffenen ein dreimal so hohes Risiko, an einem weiteren Infarkt oder einer anderen Herzerkrankung zu versterben. Die Autoren machen in ihrem Bericht einen Mangel an entsprechender Nachsorge für diese Tatsachen verantwortlich. Denn depressive Menschen würden ihre Medikamente in der Regel weniger konsequent einnehmen und ärztliche Ratschläge weniger strikt befolgen.

Die Experten empfehlen allen Herzinfarkt-Patienten, mit dem betreuenden Arzt, Familie und Freunden offen über ihre Gefühle zu sprechen. Wenn der Verdacht auf eine Depression vorliegt, solle man nicht zögern und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Als temporäre Stimmungsaufheller zwischendurch empfehlen die Wissenschafter viel Bewegung und dieWiederaufnahme jener Hobbys, die man auch vor dem Infarkt mit Freude betrieben hat.

Quelle: netd, medicinenet

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