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Defibrillator - Bei Herz-Kreislauf-Störung Leben retten

Bei Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde

Bildquelle: Samariterbund
In Österreich kommt es jährlich bei über 10.000 Personen zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand. In vielen Fällen sind Herzrhythmusstörungen verantwortlich. Der Einsatz eines Elektroschockers - Defibrillator oder kurz "Defi" genannt, kann dabei im Ernstfall Leben retten.

Seit Anfang 2003 läuft in Österreich eine großangelegte Kampagne, um eine möglichst flächendeckende Ausstattung der Betriebe und Institutionen mit Defis zu erreichen. Der Defibrillator ist ein Elektroschockgerät, das dem Herzen einen Stromschlag versetzt und es dadurch wieder im richtigen Rhythmus zum Schlagen bringt. Die Anwendung der Laiendefis ist so einfach, dass jeder Mann und jede Frau nach kurzer Einschulung damit erfolgreich Leben retten kann.

In den ersten 8 Monaten des heurigen Jahres wurden aufgrund der Kampagne österreichweit mehr als 1.000 Stück des Defibrillator abgesetzt und installiert. Bei bis jetzt 12 erfassten Zwischenfällen, bei denen Defis zum Einsatz kamen, konnten 4 Patienten dank rascher Hilfe überleben. "Es sind dies vier Menschen, die ohne den Einsatz des lebensrettenden Geräts wohl tot wären", so Dr. Roman Fleischhackl, medizinischer Koordinator dieses weltweit einzigartigen Projekts.

Warum ist es wichtig, immer einen Defi in der Nähe zu haben:

  • Mehr als die Hälfte aller Herztoten sterben am Arbeitsplatz

  • Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiederbelebung sinkt bereits nach wenigen Minuten drastisch ab, bei Kammerflimmern sinkt die Überlebensrate sogar mit jeder Minute um 10 %

  • Die durchschnittliche Eintreffzeit eines Notarztes liegt im städtischen Gebiet bei durchschnittlich 15 Minuten. Durch die Verbreitung und den Einsatz von Laiendefis kann die Zeitspanne, in der der Patient nicht defibrilliert wird, auf Werte unter drei Minuten gesenkt werden.

Wo durch grosse Menschenansammlungen erhöhte Gefahren bestehen (Verkehrsbetriebe, Einkaufszentren, Kinocenter, Veranstalter, Grosskaufhäuser) sollte man daher Vorsorge treffen, einen Defibrillator anschaffen und die Mitarbeiter einschulen lassen.

Aufgrund der großen, bisher abgesetzten Stückzahlen konnte bei den Herstellern bereits eine Preisreduktion bewirkt werden. Nähere Infos finden Sie auf der Seite des Roten Kreuzes oder beim Samariterbund.

Quelle: Österreichisches Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariterbund


Ausführliche Informationen zum Bereich Herz-Kreislauf finden Sie auf unserer Themenseite.



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