Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Cyberknife-Chirurgie zerstört Tumore ohne Narkose

Technologie in einigen europäischen Einrichtungen im Einsatz

04.08.2006

Das Cyberknife System ist die modernste verfügbare Technologie für eine radiochirurgische Behandlung, mit der Tumore in Kopf, Gehirn, Wirbelsäule, Lunge und Leber in einer einzigen Behandlung ausgeschaltet werden können. Die Methode ist schmerzfrei und kann ohne Narkoseoder örtliche Betäubung ambulant durchgeführt werden. Eine Anschlussheilbehandlung oder ein Rehabilitationsaufenthalt sind nicht notwendig. Durch den Einsatz der Technologie können auch sehr unregelmäßig geformte Tumore im Bereich von kritischen Hirnregionen, wie dem Seh- oder Hörnerv, ohne Schädigung der betroffenen Stellen effektiv behandelt werden.

Die Cyberknife Technologie beruht auf dem radiochirurgischen Prinzip. Radiochirurgie ist die zielgenaue Anwendung einer hohen Strahlendosis, die den Tumor zerstört, aber das umliegende Gewebe schont. Bei der Cyberknife Technologie ist die digitale bildgeführte Robotertechnologie mit einem Hochpräzisionsbestrahlungsgerät vereint. Dabei ist ein Photonenstrahler an einen sechsgelenkigen Roboterarm gekoppelt, der mit einem computergesteuerten Lokalisierungssystem verbunden ist. Durch dieses System ist eine genaue Aufnahme des Zielgebietes möglich. Der Patient liegt auf einer Liege, die sich automatisch in fünf Achsen ausrichtet. Während der Behandlung korrigiert das System Bewegungen, die innerhalb einer Spannweite von zehn Millimetern liegen, automatisch. Sogar die Atmung wird präzise ausgeglichen.

Insgesamt gibt es nur fünf Einrichtungen in Europa, die mit der Cyberknife-Technologie arbeiten. Das Europäische Cyberknife-Zentrum in München ist das einzige seiner Art in Deutschland. Seit der Eröffnung vor einem Jahr wurden dort 400 Patienten behandelt. Es ist eine eigenständige Einrichtung, die mit dem Klinikum der Universität München kooperiert. So werden beispielspielsweise in speziellen Klinikkonferenzen die Indikationen mit den jeweiligen Experten besprochen. Über eine Direktleitung in das Institut für Klinische Radiologie werden Bilddaten ausgetauscht und Untersuchungsergebnisse in die Computer zur Cyberknife-Behandlungsplanung eingelesen. Dadurch können den Patienten ein hohes klinisch-akademisches Niveau und ein Maximum an Flexibilität bei der Koordination von Behandlungsterminen gewährleistet werden.

Quelle: Europäische Cyberknife-Zentrum

Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...