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Cholesterin-Check: Ab 35 jährlich Blutfettwerte testen

Entscheidend ist sowohl der Gesamtcholesterinwert, als auch die Anteile von gutem und schlechtem Cholesterin

26.06.2008

Wer über 35 Jahre alt ist, der sollte einmal pro Jahr seine Cholesterinwerte überprüfen lassen. Diese Vorsorge-Untersuchung lohnt sich, denn hohe Blutfettwerte signalisieren ein deutlich erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko. Wer frühzeitig davon weiß, der kann das Risiko durch veränderte Lebensweise verringern, gegebenenfalls auch durch Medikamente.

Cholesterin wird zu drei Viertel vom Körper selbst produziert, zu einem Viertel mit der Nahrung aufgenommen. Ausgewogene Ernährung und Sport reichen oft schon aus, um den Cholestinspiegel in den Griff zu bekommen. Medikamente sind in der Regel nur nötig, wenn der Körper die Blutfette im Übermaß produziert. Cholesterin sollte bei gesunden Menschen gemessen werden, da das Blut-Cholesterin während einer akuten Erkrankung, direkt nach einem Herzinfarkt oder unter physischem Stress vorübergehend niedrig sein kann.

Kritisch sind Gesamtcholesterinwerte von über 200 Milligramm Cholesterin in einem Deziliter Blut. Liegt der Wert darunter, kann der Arzt Entwarnung geben. Liegt er darüber, dann wird er zu einer Wiederholung des Tests raten. Denn ein einmaliger Wert sagt wenig aus.

Wird dieser Wert jedoch mehrfach überschritten, dann hängt das Risiko entscheidend von der Zusammensetzung des Cholesterins ab. Gefährlich sind hohe Anteile des so genannten LDL (Low Density Lipoprotein), das sind Fettproteine mit geringer Dichte. Kann das LDL von den Zellen nicht mehr aufgenommen werden, lagert es sich an den Gefäßwänden ab. Diese Plaques können sich lösen und Thrombosen, Embolien, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen.

Nützlich ist dagegen das HDL, das gute Cholesterin. Es transportiert überschüssiges Cholesterin aus Blut und Körperzellen zum Abbau in die Leber. Je mehr HDL im Blut, desto besser. Sowohl der Gesamtcholesterinwert, als auch die Anteile von gutem und schlechtem Cholesterin lassen sich durch eine einfache Blutuntersuchung bestimmen. In den meisten Fällen wird eine Blutprobe aus einer Armvene entnommen. Manchmal wird ein Blutstropfen untersucht, der durch einen Stich in den Finger gewonnen wurde. Dies geschieht meistens, wenn ein tragbares Analysegerät verwendet wird.

Quelle: IPF

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