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Burnout-Prävention im Lebens Resort Ottenschlag

Auftanken statt Ausbrennen


27.09.2010

Es beginnt mit chronischer Müdigkeit und Energiemangel, Schlafstörungen, Konzentrations-schwäche, Überdruss an der Arbeit und Leistungsabfall. Als Reaktion auf die psychischen Beschwerden können körperliche Symptome wie höhere Infektanfälligkeit, Kreislaufbeschwerden, Rückenschmerzen oder Magen-Darm-Probleme auftreten. Auch das Risiko für Alkohol- oder Medikamenten-Missbrauch steigt.

Das englische Verb "to burn out" bedeutet übersetzt "ausbrennen". Das "Burnout-Syndrom" definiert einen andauernden Zustand der totalen Erschöpfung, sowohl körperlich als auch emotional. Erstmals wurde der Begriff "burnout" 1974 von dem New Yorker Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger verwendet. Er beschrieb damit psychische und physische Erschöpfungszustände bei sich selbst und bei besonders aufopferungsvollen, pflichtbewussten und engagierten Mitarbeitern von Hilfsorganisationen.

Burnout ist keine typische Manager-Krankheit, wie viele glauben. Im Gegenteil: Angehörige helfender Berufe wie Krankenschwestern und -pfleger, Ärzte und Ärztinnen, Lehrer und Lehrerinnen sind besonders oft betroffen. So zeigte kürzlich eine amerikanische Studie, dass bis zu 80 Prozent der Ärzte ein mildes Burnout haben.

Prinzipiell kann jeder Mensch ein Burnout-Syndrom entwickeln, wenn er durch seine berufliche oder private Situation extrem belastet ist und zu wenig Entspannungsmöglichkeiten hat. Nach internationalen Studien leiden 2 bis 4 Prozent der Bevölkerung an einem echten Burnout, in Österreich also rund 200.000 bis 400.000 Menschen. Über leichte Burnout-Symptome klagen vermutlich rund eine Million Österreicher!

Wie entsteht Burnout?
Ein voller Terminkalender führt nicht zwangsläufig zum Burnout. Stress bei besonderen Herausforderungen ist nicht negativ, wenn diese Belastung zeitlich begrenzt ist. Die Medizin spricht von positivem "Eustress", der sogar beflügeln kann. Kritisch ist dagegen negativer Dauerstress, "Distress", wenn die Belastung zum Dauerzustand wird, zu viel Arbeit bei zu wenig Mitbestimmung, zu hohe persönliche Erwartungen, erschöpfende Überbelastung, wiederholte Frustration, Nichterreichen der Ziele.

Burnout riskiert, wer sich selber überfordert, alles 150-prozentig perfekt machen will, ständig für andere da ist, nicht nein sagen kann, zu viel leistungsbezogene Anerkennung sucht, misstrauisch ist und andere Ressourcen im Leben zu kurz kommen lässt. Dazu kommen äußere Faktoren, das soziale Umfeld, Angst um den Arbeitsplatz und zunehmender Leistungsdruck.

Im Lebens.Resort Ottenschlag im Waldviertel wird jetzt ein österreichweit besonderes Konzept zur Vorbeugung und Behandlung des Burnout-Syndroms angeboten. Es geht dabei nicht wie bei anderen Burnout-Angeboten nur um Entspannung und Stressabbau, sondern um ein wissenschaftlich begründetes Gesamt-Konzept, das gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Henriette Walter, Psychiaterin an der Medizinischen Universität Wien, entwickelt wurde, die das Programm auch wissenschaftlich begleitet.

In Einzelgesprächen mit Therapeuten und in Gruppengesprächen werden Gäste und PatientInnen bei der Verbesserung im Umgang mit Belastungen unterstützt. Die Grundlage ist das Erlernen eines effektiven Selbstmanagements, um Ziele besser erreichen zu können, aber auch um eigene Grenzen zu setzen. Darüber hinaus wird ein ganzheitlicher gesunder Lebensstil vermittelt, der auf den drei Säulen der Lebensstilmedizin Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit aufbaut. Der Ansatzpunkt ist vor allem bei der Person selbst. Burnout-Betroffene und Gefährdete müssen oft ihre Einstellung zum Beruf ändern, Erwartungshaltungen revidieren, die Realisierbarkeit eigener Ziele kritisch prüfen, um wieder Balance zwischen Arbeit und Erholung zu finden, um eigene Interessen zu entwickeln und wieder Begeisterungsfähigkeit zu lernen.

Auch für Ärzte ist es oft schwer, ein Burnout-Syndrom frühzeitig zu erkennen, da die Patienten oft die körperlichen Beschwerden, wie Erschöpfung oder Kopfschmerzen, in den Vordergrund stellen. Auf der anderen Seite kann hinter einem angeblichen "Burnout" allerdings auch etwas ganz anderes stecken, wie eine Depression oder eine psychosomatische Störung. Deshalb betont Henriette Walter die Bedeutung einer guten Differenzial-Diagnose und Differenzierung nach den "Maslach-Kriterien", benannt nach der amerikanischen Psychologin Christina Maslach, die einen Fragebogen entworfen hat, der auch im Lebens.Resort.Ottenschlag eingesetzt wird und die wichtigsten Aspekte des Burnouts abdeckt. Diese sind z.B. anhaltende Müdigkeit, emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit, mangelnde Kontrollfähigkeit, Ungerechtigkeiten und Wertekonflikte.

Das Konzept im Lebens.Resort Ottenschlag berücksichtigt neue Erkenntnisse der Gendermedizin. Denn man weiß heute, dass Frauen und Männer unterschiedliche Verarbeitungs-Strategien haben. Männer reagieren auf Stress eher mit Aggression und Zynismus, Frauen eher mit Erschöpfung. Für Männer gilt: Jetzt erst recht! Kampf oder Flucht! Frauen reagieren oft pseudo-freundlich, behutsam, umsichtig, vorsichtig. Auch die körperlichen Symptome von Frauen und Männer sind anders: Männer bekommen häufiger Herz-Kreislauf-Probleme, weil der erhöhte Erregungszustand, die Alarmbereitschaft den Blutdruck erhöhen. Frauen reagieren auf Dauerbelastung häufiger mit Rücken-, Gelenks- und Bänderschmerzen.

Burnout ist kein Endzustand, sondern ein Prozess, der stufenweise fortschreitet. Bis ein Mensch völlig ausgebrannt ist, dauert es mehrere Jahre. Daher gilt: Je früher man eingreift, desto besser sind die Heilungschancen. "Es ist wichtig die Vorgeschichte des Patienten mit einzubeziehen, wie er in den letzten fünf Jahren gelebt hat", betont Univ.-Prof. Dr. Henriette Walter. In Einzelgesprächen soll geklärt werden, welche Versäumnisse es gab, welche Vorlieben vernachlässigt wurden und wie man sich in Belastungssituationen verhalten hat.

Angebot Burnout-Prävention: Auftanken statt Ausbrennen im Lebens.Resort

Sieben Übernachtungen (So-So) mit Xund-Genießer-Vollpension im Wohlfühlzimmer (Xundes Frühstücksbuffet, zu Mittag und am Abend mehrgängige Menüs, genussvoll aus regionalen, biologischen Produkten zubereitet).

Betreut von der Gesundheitspsychologin:
1 Gesundheitspsychologische Beratung
1 Herzratenvariabilitätsmessung
1 Impulsgespräch "Burnout"
1 Nachbesprechung "Burnout"
1 Vortrag zum Thema Stressbewältigung
Weitere Inhalte:
1 Biofeedback-Stressprofil
1 Biofeedback-Training
1 Einheit Entspannungstraining
1 Einheit Therapiekletterwand
1 Entspannungsmassage (50 Minuten)
2 Hydro-Jet-Massagen
1 Einheit Sensomotorik-Training

Xund-Drink zur Begrüßung, Teebar, Nutzung des großzügigen Wohlfühlbereichs mit Außensauna und Außenbecken, Teilnahme am Lebens.Resort-Aktivprogramm, Fitnessraum
Leihbademantel während des Aufenthalts, kompetente Nachbetreuung

Packetpreis:
Wohlfühl-DZ ab € 835
Wohlfühl-EZ Superior ab € 910

Das Lebens.Resort Ottenschlag bietet je nach Indikation Programme mit unterschiedlicher Aufenthaltsdauer an, die sich nach ihrer Intensität unterscheiden und abhängig von der Indikation verschieden gewichtet sind. Das Lebens.Resort Ottenschlag ist außerdem Vertragspartner der österreichischen Sozialversicherungen, die ihren Versicherten einen Aufenthalt in der Sonderkrankenanstalt ermöglichen (Indikationen: Psychosoziale Gesundheit, Stoffwechsel-Rehabilitation; Kur: Stütz- und Bewegungsapparat). Auskünfte über Verträge mit den jeweiligen Versicherungen erhält man im Reservierungsbüro. Tel. +43 (0)2872/20 0 20-500 oder unter info@lebensresort.at. Weitere Infos unter www.lebensresort.at.

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